Politiker poltert

Lugner im ORF: "Ist wie in der DDR"

Leo Lugner poltert gegen das geplante Social-Media-Verbot.

In der ZIB2 poltert der FPÖ-Politiker Leo Lugner gegen das geplante Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige. "Natürlich kommt das vom Herrn Vizekanzler Babler. Man kennt das bereits von SED und DDR. Es ist ein Versuch der Zensur, der hier stattfinden wird. Man versucht hier, jungen Menschen ihre Möglichkeiten zu nehmen, sich bei alternativen Medien auch zu informieren", beschwert sich Lugner.

"Aber wählen ab 16"

Es gehe in die Richtung, dass man sich nur mehr in den "staatlich regulierten Medien" informieren soll, behauptet Lugner. Er führt aus: "Auf der einen Seite sollen Jugendliche ab 16 Jahren wählen können. Und auf der anderen Seite ist hier die Meinungs- und Informationsbeschaffung massiv beschnitten."

Er diskutierte mit Paul Stich von der SJ, der die Regierungspläne verteidigte. So sagte Stich: "Wir haben Zehnjährige, die sich auf Instagram oder TikTok live ins Kriegsgebiet zuschalten können. Techkonzerne haben hier versagt, für eine Regulierung zu sorgen und deshalb gilt es da jetzt ganz einfach einzugreifen. Das befürwortet auch ein Großteil der österreichischen Bevölkerung."

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