Kubaner stürmen Handygeschäfte

Fortschritt

Lange Schlangen vor Kubas Handygeschäften

Die kubanische Regierung hat Ende März die Beschränkungen für den Besitz von Handys aufgehoben. Ein Vertrag kostet allerdings horrende Summen.

Mit dem Wegfall der Beschränkungen für den Besitz von Handys haben sich am Montag in Kuba sofort lange Schlangen vor den Mobilfunkgeschäften gebildet. Die Regierung des neuen Präsidenten Raul Castro hatte Ende März die bisherigen Beschränkungen aufgehoben. Allerdings wird sich wohl nicht jeder Kubaner ein Handy leisten können. Ein Mobilfunkvertrag kostet umgerechnet rund 76 Dollar.

Das ist das Sechsfache des staatlichen Durchschnittslohns. Und darin ist noch kein Handy oder eine Telefonkarte zum Telefonieren enthalten. Erschwerend kommt hinzu, dass der staatliche Telekommunikationsmonopolist ETECSA für seine Prepaid-Tarife konvertierbare Pesos verlangt, die 24 mal mehr wert sind als die gewöhnlichen Pesos, mit denen Durchschnittsbürger bezahlt werden.

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