Tragödie in Südtirol

Lawine reißt zehn Menschen mit – zwei Tote

Im Südtiroler Ridnaun wurden rund zehn Skitourengeher von einer Lawine mitgerissen. Für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät, ein Schwerverletzter wurde nach Innsbruck geflogen.

Bozen. Zu einem tragischen Lawinenunglück ist es am Samstag im Südtiroler Ridnaun gekommen. Zwei Menschen kamen ums Leben, außerdem gab es fünf Verletzte. Drei von ihnen befanden sich in kritischem Zustand. Mehrere Personen waren verschüttet worden. Die Lawine ging gegen 11.40 Uhr an der Rudererspitze auf etwa 2.445 Metern oberhalb der Gewinges Alm ab, wie der Südtiroler Gesundheitsbetrieb meldete.

Mehrere Skitouren-Gruppen waren unterwegs. Insgesamt sollen 25 Personen beteiligt gewesen sein, zehn Personen wurden von der Lawine erfasst. Im Einsatz standen drei Notarzthubschrauber. Auch der österreichische Rettungshubschrauber Christophorus half bei der Bergung und brachte einen Schwerverletzten ins Krankenhaus nach Innsbruck. Über die Herkunft der Opfer gab es vorerst keine Angaben.

2026 wird als tragisches Jahr für die italienischen Alpen in Erinnerung bleiben. Seit Anfang 2026 sind 34 Menschen ums Leben gekommen, das ist ein Negativ-Rekord in Europa. Instabile Schneeschichten und unberechenbare Wetterbedingungen führten in den norditalienischen Regionen Trentino, Lombardei, Aostatal und Piemont zuletzt wiederholt zu mehreren Rettungseinsätzen.

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