Ein Schüler der neunten Klasse hat in Südfrankreich eine Lehrerin mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt.
Der Schüler sei festgenommen worden und befinde sich wegen Mordversuchs in Polizeigewahrsam, sagte der Staatsanwalt von Toulon, Raphaël Balland, am Dienstag. Ein Motiv für die Tat war zunächst nicht bekannt. Der Schüler habe die 60 Jahre alte Kunstlehrerin während des Unterrichts in einer Bildungseinrichtung im Ort Sanary-sur-Mer angegriffen, sagte der Staatsanwalt.
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Es handle sich um einen 14-Jährigen, der nicht wegen politischer oder religiöser Überzeugungen bekannt sei, berichtete der Lokalsender France 3. Er habe der Lehrerin zwei Stiche in den Bauch und einen in den Arm versetzt.
Mehrere Gewalttaten in den vergangenen Monaten
In den vergangenen Monaten hat es in Frankreich mehrfach Gewalttaten von Schülern gegen Lehrer oder Mitschüler gegeben. Ein 14-Jähriger hatte im vergangenen Juni eine Schulassistentin im Pariser Vorort Nogent mit Messerstichen getötet. Im Elsass hatte ein weiterer 14-Jähriger eine Lehrerin mit einem Messer angegriffen und sich anschließend selbst tödliche Verletzungen zugefügt.