Die internationale Surfszene steht unter Schock: Die US-Legende Kurt Van Dyke wurde in seiner Wahlheimat Costa Rica bei einem brutalen Raubüberfall getötet. Er galt als absoluter Pionier auf dem Surfbrett.
Costa Rica. Die örtliche Polizei rückte am Samstag gegen 11:00 Uhr zur Wohnung des 66-jährigen Kurt Van Dyke in Cahuita Limón aus. Der US-Amerikaner, der seit Jahrzehnten in der beliebten Karibikregion lebte, wurde dort Opfer eines Gewaltverbrechens. Erste Erkenntnisse zeigen, dass mindestens zwei bewaffnete Täter in das Haus eindrangen, während Van Dyke mit seiner 31-jährigen Freundin allein war.
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Die Räuber hielten das Paar mehrere Minuten lang fest und entwendeten verschiedene Wertgegenstände. Laut Berichten des US-Senders "ABC News" fanden die Beamten die Leiche der Surf-Legende schließlich erdrosselt unter einem Bett. Sein Gesicht war mit einem Laken bedeckt, zudem wies der Körper mehrere Stichwunden auf. Die Täter flüchteten unmittelbar nach dem Angriff.
Freundin überlebt den Angriff
Die Partnerin des Opfers gab gegenüber der costaricanischen Zeitung "La Nación" an, gerade unter der Dusche gewesen zu sein, als die Männer das Haus stürmten. Sie wurde von den Angreifern gefesselt, überlebte den Vorfall jedoch leicht verletzt und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Unbekannten stahlen bei ihrer Flucht auch das Auto des Verstorbenen, einen Hyundai Elantra.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Polizei in Costa Rica wertet derzeit Aufnahmen von Überwachungskameras aus, die die Täter bei ihrem Einbruch filmten. Festnahmen gab es bisher keine. Kurt Van Dyke war in der lokalen Surferszene hoch angesehen und betrieb dort auch ein eigenes Hotel in von Puerto Viejo de Talamanca. Er stammte aus einer Familie von Surf-Pionieren aus Kalifornien.