US-Präsident Donald Trump sorgt mit einer Nachricht auf Truth Social für Aufsehen: Nach Geheimgesprächen mit Xi Jinping erklärt er die strategisch wichtige Straße von Hormuz für dauerhaft geöffnet.
Donald Trump gab am Mittwoch bekannt, dass der chinesische Staatschef zugestimmt habe, die Waffenlieferungen an den Iran zu stoppen. „China ist sehr froh, dass ich die Straße von Hormuz dauerhaft öffne. Ich tue es für sie – und für die Welt. Diese Situation wird sich nie wiederholen“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
In den kommenden zwei Tagen könnte eine endgültige Entscheidung fallen. Trump erklärte in einem Telefonat mit dem Sender ABC News: „Sie werden die nächsten zwei Tage etwas Erstaunliches erleben.“
Pakt zwischen Supermächten
Laut Trump haben die USA und China eine Einigung erzielt, die den Iran isolieren soll. „Sie haben zugestimmt, keine Waffen in den Iran zu schicken. Präsident Xi wird mich fest umarmen, wenn ich in ein paar Wochen dort ankomme“, so der US-Präsident weiter. Er betonte die gute Zusammenarbeit: „Wir arbeiten klug und sehr gut zusammen! Ist das nicht besser als zu kämpfen? ABER DENKT DARAN, wir sind sehr gut im Kämpfen, wenn wir müssen – viel besser als jeder andere!!!“
Öl-Blockade mit Folgen
Zuvor hatten die USA eine Seeblockade über die Straße von Hormuz verhängt, nachdem Friedensgespräche am Wochenende gescheitert waren. Durch diese Meerenge fließt ein Fünftel des weltweiten Ölangebots. Die Blockade hatte die Benzinpreise massiv in die Höhe getrieben und die Inflation befeuert. In den letzten 24 Stunden blockierte das US-Militär noch sechs Tanker. Gleichzeitig bereitet das Pentagon die Entsendung von 6.000 weiteren Soldaten in die Region vor.
Spannungen vor dem Gipfel
Trump und Xi Jinping planen für Mitte Mai ein diplomatisches Treffen in Peking. Dabei soll es neben dem Iran-Konflikt auch um Handelszölle und den Zugang zu Seltenen Erden gehen. China war bisher der wichtigste Verbündete des Irans und unterstützte das Land unter anderem mit Satellitenbildern. Nun scheint sich eine Wende in der Weltpolitik abzuzeichnen. Trump gab sich gewohnt selbstbewusst: „Wenn ich nicht Präsident wäre, würde die Welt in Stücke gerissen.“
Hintergrund der Verhandlungen
Die Gespräche am Wochenende waren an den US-Forderungen gescheitert, dass der Iran sein Atomprogramm komplett aufgibt. Teheran lehnte es ab, die Kontrolle über seine Uranvorräte an die USA abzutreten. Nun setzt Trump offenbar auf den Druck aus Peking, um das Regime in Teheran zur Kooperation zu bewegen. „Wir haben die Radikalen ausgeschaltet. Sie sind weg, nicht mehr unter uns“, so Trump abschließend über die aktuelle Führung im Iran.