Eklat rund um den

Langenfass wirft das Handtuch

Eklat rund um den "Zigeunerbaron"

 Der große Bühnenbildner Rolf Langenfass wirft das Handtuch und beendet seine langjährige Tätigkeit für die Seefestspiele Mörbisch. Heuer hätte er den Zigeunerbaron (Premiere: 14. Juli) ausstatten sollen. Als Grund führt er u. a. seine Sorge an, dass die Aufführung „verharmlosend die Roma- und Sintiproblematik ignorieren könnte.“

Und Langenfass weiter: „Trotz meiner schweren Erkrankung war ich bereit, gegen gewisse Zusagen die Fertigstellung meines Bühnenbildes und der Kostüme zu überwachen. Keine dieser von der Intendanz getätigten Zusagen wurde jedoch eingehalten.“

Mörbisch-Intendant Harald Serafin zu ÖSTERREICH: „Die Nachricht macht mich unheimlich traurig. Wir wollten ihn wegen seiner Krankheit schonen, haben zwei Rollstühle für ihn bereitgestellt, mieteten ein Zimmer im Hotel … Aber wir sind ja selber schuld! Wir hätten seine ­Genialität mehr unterstreichen sollen, ihn ,streicheln‘ sollen … Ich fühle mich mitschuldig. Es tut mir so leid!“

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