FPÖ wirft Regierung Umfrage-Manipulation vor

Brisantes Video

FPÖ wirft Regierung Umfrage-Manipulation vor

Ein blauer Tsunami hat am Sonntag unsere politische Landschaft auf den Kopf gestellt: Norbert Hofer schaffte bei der Präsidenten-Wahl die größtmögliche politische Sensation: Er holt gegen alle Wetten, die alle auf Van der Bellen gelautet hatten, nicht nur den Sieg im 1. Wahlgang, sondern mit über 35, % auch ein Rekord-Ergebnis für die FPÖ.

Allen veröffentlichten Umfragen, die Großteils Van der Bellen vorne sahen, zum Trotz, hängte er seinen größten Konkurrenten relativ klar ab. Genau diese Umfragen geraten jetzt nach der Wahl in den Fokus der Berichterstattung. In einer Wahlsondersendung war unter anderem Wolfgang Bachmayer von der österreichischen Gesellschaft für Marketig (OGM) eingeladen. Dieser wusste im Zusammenhang mit der Diskrepanz zwischen Umfragewerten um dem schlussendlichen Wahlergebnis durchaus Brisantes zu berichten:

„Wir haben vor wenigen Tagen (Anm. kurz vor der Wahl) eine eigene Umfrage gemacht, die wir nicht publiziert haben. Ich darf sagen warum: Wir haben die Ehre erfahren, dass sogar die Koalitionsspitzen Faymann und Mitterlehner ausgerückt sind und gesagt haben ‚diese Umfragen sind schlecht und beeinflussen und manipulieren die Wähler‘[...]. Wir sehen ja das Ergebnis. Eine schlechtere Ausrede gibt es eigentlich nicht. Und deshalb haben wir nicht mehr publiziert, um nicht in den letzten Tagen beim Wahlkampf einzugreifen.“

FPÖ schießt gegen Regierung
Der Ausschnitt wurde jetzt von Oberösterreichischen FP-Chef Manfred Haimbuchner geteilt mit dem Satz:

"Schaut Euch unbedingt dieses Video an! Umfragen, die Norbert Hofer kurz vor der Wahl auf Platz 1 sahen, wurden auf Druck von SPÖ und ÖVP nicht veröffentlicht. Und auch der ORF hat da brav mitgespielt."

Wenig später teilte auch Strache das Video. Als wäre diese Intervention der Regierungsspitze nicht schon brisant genug, lässt der Umfrage-Experte mit einer weiteren explosiven Information aufhorchen, wonach Hofer bei besagter Umfrage sogar auf Platz 1 gelandet wäre.

„Wir haben die Umfrage mit Sperrfrist der APA zu Verfügung gestellt und auch jemandem beim ORF hier.“

Offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischt, wurde dabei Ingrid Thurnher. Diese ließ durch diese eher peinliche Enthüllung etwas aus der Fasson bringen: „Mhm ja, gut, also ist nicht mehr öffentlich erschienen“.

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