ÖSTERREICH im Regierungsbunker

Mit Kern & Doskozil

ÖSTERREICH im Regierungsbunker

Das ist der geheimste Ort Österreichs. Im Kriegsfall wird das Kanzleramt in Wien aufgegeben und der Kanzler und seine Minister retten sich in den Regierungsbunker in St. Johann im Pongau. ÖSTERREICH wurde von SPÖ-Bundeskanzler Christian Kanzler und dem SPÖ-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil dorthin eingeladen.

Kern Doskozil Regierungsbunker © TZOE/Artner
Quelle: TZOE/Artner

Not-Wohnung: Kanzler und sein Team wohnen im Berg

Einen Kilometer fährt man durch ein unterirdisches Tunnelsysteme in die Einsatzzentrale. Für den Kanzler gibt es hier ein Schlafzimmer, wenn auch nicht für sich alleine, und ein Büro. Es ist spartanisch eingerichtet, die Regale sind leer. Dem Kanzler gefällt’s – zumindest „besser als sein Büro im Parlament“, scherzt er. Kern würde noch ein Aus­tria-Wien-Poster mitbringen. „Das muss nicht sein“, findet Rapid-Fan Doskozil.

Kern Doskozil Regierungsbunker © TZOE/Artner
Quelle: TZOE/Artner

Back-up: Wichtigste Daten des Landes hier gespeichert

Im „Berg“ befindet sich auch die Kommandozentrale der österreichischen Luftstreitkräfte. Seit gestern wird hier die Zusammenarbeit mit der Schweiz bei der Sicherung des World Economic Forum (WEF) koordiniert, das gerade in Davos stattfindet.
Außerdem beherbergt der Bunker ein Back-up der wichtigsten Daten des Staates. Bricht der Server des Finanzministeriums zusammen, ist hier alles gesichert. Sogar die EU speichert hier Schengen- und Europol-Daten. Dafür zahlt Brüssel rund 700.000 Euro im Jahr – im Gegenzug steht mitten in Salzburg ein Raum, den man nur betreten darf, wenn man eine Genehmigung aus Den Haag hat. (fis)

Doskozil: "Sicherheit hört nicht an der Grenze auf"

ÖSTERREICH: Seit vielen Jahren war kein Regierungsmitglied mehr hier. Warum jetzt wieder?

Doskozil: Die Bedrohungslage hat sich verändert, Stichwort Terror. Es war mir wichtig, mir die Anlage anzusehen

ÖSTERREICH: Braucht es mehr Luftraumüberwachung-Abkommen wie das mit der Schweiz?

Doskozil: Sicherheit hört nicht an der Grenze auf. Kooperation ist hier wichtig und spart im Ernstfall viel Zeit. Wir brauchen mehr solche Abkommen mit Nachbarstaaten. 

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