Strache und Wolf brechen Quotenrekord

ORF-Sommertalk

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Strache und Wolf brechen Quotenrekord

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Armin Wolf gegen Heinz-Christian Strache – dieses Interview-Duell hat mittlerweile Derby-Charakter. Bei den diesjährigen ORF-Sommergesprächen wurde der FPÖ-Obmann vom ZIB-Moderator im Wiener Kursalon Hübner „gegrillt“ - vor den Augen von fast ganz Österreich: 817.000 Zuseher verfolgten das dritte Somemrgespräch, was einem Marktanteil von 31 Prozent entspricht. Diese Ausgabe der "Sommergespräche" war damit die reichweitenstärkste seit es die Polit-Gespräche gibt.

Strache ließ sich nicht lange bitte und brachte Wolf eine Kampfansage mit: Eine Koalition mit der FPÖ gebe es nur, wenn über den Austritt aus der Eurozone abgestimmt wird. „Ein Euro-Austritt ist ein Weg, über den wir nachdenken müssen, und es ist notwendig, die Bevölkerung abstimmen zu lassen“, so Strache.

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Der FPÖ-Chef: "Eine Volksabstimmung über den Euro-Austritt ist Koalitionsbedingung".

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Der FPÖ-Chef: "Eine Volksabstimmung über den Euro-Austritt ist Koalitionsbedingung".

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Der Ton zwischen Wolf und Strache war scharf. Großes Thema waren die umstrittenen Karikaturen auf Straches Facebook-Seite. Der FPÖ-Chef versteht die Aufregung und den Antisemitismus-Vorwurf nach wie vor nicht: „Ich habe viele jüdische Freunde, die nichts Antisemitisches erkennen.“

Strache gibt Stronach politisch keine Chance
Angesprochen auf Frank Stronachs neue Partei, die die FPÖ empfindlich Stimmen kosten könnte, gibt sich Strache unerschrocken. Er gibt Stronach politisch keine Chance. Das Duell der Nationalratswahl 2013 heiße Faymann gegen Strache. Die FPÖ sei der „Schmied“, Stronach nur der „Schmiedl“.

Die Vorgehensweise der FPK in Kärnten, Neuwahlen zu blockieren, verteidigte Strache. Es gehe um die Verfassungsklage gegen den Euro-Rettungsschirm, erst dann könne gewählt werden.
 

Die besten Sager von FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache zu Stronach-Partei, Euro-Austritt und antisemitischen Karikaturen:
Heinz-Christian Strache sprach im ORF-Sommergespräch mit Armin Wolf über:

  • Antisemitische Karikatur: „Ich wollte aufzeigen, wie heute Umverteilung stattfindet. Ich habe viele israelische und jüdische Freunde, die nichts Antisemitisches erkennen – selbstverständlich ist kein Antisemitismus mit dem Bild verbunden.“
  • Gute Umfragewerte der Stronach-Partei: „Damit wird versucht, künstliche Bilder zu schaffen, die davon abzulenken versuchen, dass es bei der nächsten Wahl das Duell Strache gegen Faymann geben wird. Stronach selbst war immer Teil des Systems, war immer Netzwerker und hat sich Politiker als Berater gekauft. Ich bin überzeugt davon, dass das keinen Erfolg zeigt. Die FPÖ ist der Schmied, es gibt daher keinen Grund, die Interessenvertretung woanders zu suchen.“
  • Euro-Austritt: „Ein Euro-Austritt ist ein Weg, über den wir nachdenken müssen und den wir auch berechnen müssen – und es ist notwendig, die Bevölkerung abstimmen zu lassen.“ Ist eine Volksabstimmung darüber Koalitionsbedingung? „Ja.“
  • Position der FPÖ: „Die FPÖ sehe ich als Mitte-Rechts, während SPÖ, ÖVP und die Grünen sehr weit nach links abgerutscht sind.“ Rechts von der FPÖ gäbe es keinen Platz mehr.
  • Seine persönliche Zukunft in der Politik: „Das wird demokratisch von den Bürgern zu entscheiden sein. Ich will die Ohnmacht der Bürger überwinden, dafür braucht man Macht. Dafür wollen wir 33,4 Prozent erreichen.“

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