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SPÖ: Kern geht in die Opposition

Neuaufstellung

SPÖ: Kern geht in die Opposition

SPÖ-Chef Christian Kern „freut“ sich laut Eigenangabe auf seine neue Rolle als Oppositionsführer – das war der einhellige Tenor vor der Vorstandssitzung am Montag.

Selbst die Gewerkschaftsvertreter, von denen einige weiter an einer Regierungsbeteiligung basteln wollten, zeigten sich realistisch. Josef Muchitsch: „Offenbar müssen wir uns mit der Oppositionsrolle abfinden.“ Man solle sich aber die Türen zu Blau und Schwarz offen halten.

Selbstaufgabe

Für die kommende Legislaturperiode wollen sich die Roten neu aufstellen. Noch-Kanzler Kern habe nach der Wahl Gespräche mit beiden geführt. Offizielles Ergebnis: „Das inhaltlich Trennende war nicht überwindbar, ohne den Preis der Selbstaufgabe dafür zahlen zu müssen“, so Kern. Ein Gewerkschafter sagt allerdings inoffiziell: „Wir wollten sehr wohl mit den Blauen sprechen, sie wollten aber nicht mit uns reden. Strache will offenbar Schwarz-Blau.“

Ablöse

Auch kleine personelle Änderungen gibt es: Kern wird Klubobmann und löst damit Andreas Schieder ab, der nun geschäftsführender Klubobmann wird (und damit seine 6.000-Euro-Zulage verliert). Doris Bures bleibt im Nationalratspräsidium, allerdings als 2. Präsidentin.

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