Schladming
Gewitterzelle trat 600-Meter-Mure los
Stmk. Nach einem massiven Murenabgang im Untertal nahe Schladming (Bezirk Liezen) in der Obersteiermark sind Gasthöfe und Hütten evakuiert worden. Rund 30 Personen, darunter auch Urlauber, waren wegen der auf einer Länge von rund 600 Metern verschütteten Untertalstraße eingeschlossen. Die Mure war auf Höhe der Mautstation Wilde Wasser abgegangen. Verletzt wurde niemand, hieß es seitens der Feuerwehr Untertal-Rohrmoos.
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Die Mure war gegen 20.45 Uhr durch eine starke Gewitterzelle mit Starkregen ausgelöst worden und verschüttete die Straße, die in einen Talschluss zu den Riesachfällen führt - ein beliebtes Wandergebiet für Touristen mit mehreren Schutzhütten zum Übernachten. Die Feuerwehr Schladming und die Bergrettung Schladming brachten die eingeschlossenen Personen in Sicherheit. "Sie hatten sich bereits alle in der Waldhäuslalm konzentriert", sagte Einsatzleiter Hermann Zechmann zur APA. Mit einem Geländewagen wurden Urlauber, Gastwirte und Personal über die Geröllmassen aus dem Talschluss gebracht. Ihre eigenen Pkw mussten sie vorerst zurücklassen.
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Aufräumarbeiten haben begonnen
Wanderer auf den umliegenden Schutzhütten der bekannten Dreitages-Königstour Klafferkessel wurden informiert, dass vorerst keine Ausfahrt aus Untertal möglich ist. Die Aufräumarbeiten haben zwar schon am Montag begonnen, sagte Zechmann, allerdings besteht die Gefahr weiterer Gewitter und Murenabgänge. Laufe alles nach Plan, könnte die Straße am Dienstag eventuell geräumt sein. Sobald Gewitter im Anmarsch seien, müssten aber die Aufräumarbeiten aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden.
In enger Abklärung mit der Katastrophenschutzbehörde wurde vorerst eine Totalsperre mit einem Betretungsverbot eingerichtet, so die Feuerwehr am Montag. Die Untertalstraße sowie der Wanderweg wurden vorerst ab dem Gasthof Tetter gesperrt.
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