Toni Polster

Dürfen uns nicht in die eigene Tasche lügen

© Getty
Na bitte, wir haben uns zwar schon vor einer gefühlten Ewigkeit von der XXL-WM verabschiedet, aber jetzt, wo sich der Rauch gelegt hat, macht sich ein Gefühl der Zufriedenheit breit
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So schlecht waren wir eh nicht – schließlich haben wir nur gegen die beiden WM-Finalisten verloren! Sie wissen, ich bin geborener Optimist und sehe das Glas noch halbvoll, wenn nur noch der Boden bedeckt ist. Aber was die rot-weiß-rote Leistung bei der WM betrifft, sollten wir uns bitte nicht in die eigene Tasche lügen.

Ja, wir haben nur gegen den zukünftigen Weltmeister und dessen Final-Gegner verloren. Aber es kommt auf das Wie an. Sowohl gegen den FC Messi, als auch gegen meine Spanier hatten wir nicht den Funken einer Chance.

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Nur drei unserer Stars haben ihre Topform nach Amerika mitgebracht: Tormann Alexander Schlager, Kevin Danso und Marcel Sabitzer. Genieblitze wie das Tor von Romano Schmid gegen Jordanien oder das Last-Minute-Duseltor von Sasa Kalajdzic sind zu wenig, um im Konzert der Großen mitzugeigen. Vielleicht waren wir nach der geschafften Quali zu euphorisch – eine WM ist dann doch eine andere Nummer. Auch wenn es noch nie so einfach war, die Gruppenphase zu überstehen.

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