Mega-Shitstorm
England-Klub blamiert sich mit Jubel-Posting
Mit einem einzigen Social-Media-Beitrag hat sich der FC Chelsea mitten in die Kritik der eigenen Fans manövriert. Nach Argentiniens 2:1-Erfolg gegen England im WM-Halbfinale veröffentlichte der Premier-League-Klub ein Foto von Enzo Fernández, der den späten Ausgleich erzielt hatte. Dazu setzte Chelsea lediglich den Namen des Mittelfeldspielers und ein Emoji – kurz darauf brach in den sozialen Netzwerken ein Sturm der Entrüstung los.
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Der Grund: Chelsea ist ein englischer Verein, Fernández hatte mit seinem Treffer jedoch entscheidenden Anteil am WM-Aus der englischen Nationalmannschaft. Viele Anhänger empfanden den Beitrag deshalb als völlig unsensibel. In den Kommentaren war von einer "schwachen Leistung des Vereins" und einem fehlenden Gespür für die Stimmung der Fans die Rede. Andere fragten, warum ein englischer Klub ausgerechnet ein Tor gegen England feiere.
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Der Verein reagierte schnell und löschte den Beitrag wieder. Eine offizielle Erklärung gab Chelsea bislang nicht ab.
Highlights: England vs. Argentinien
© ORF
Angespannte Situation
Die Aufregung trifft zudem auf eine ohnehin angespannte Situation. Seit Monaten wird über einen möglichen Wechsel des argentinischen Weltmeisters spekuliert, zuletzt wurde immer wieder Real Madrid als Interessent genannt. Fernández selbst hatte mit öffentlichen Aussagen über seine Zukunft bereits für Unruhe gesorgt und war im Frühjahr von Chelsea intern für zwei Spiele suspendiert worden.
Sportlich hatte Fernández England mit seinem Distanzschuss in der 85. Minute ins Wanken gebracht. Kurz darauf erzielte Lautaro Martínez den Siegtreffer für Argentinien, das nun im WM-Finale auf Spanien trifft.
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