Mit Ghana-Spieler

England-Spieler verweigert Handschlag

Ghanas Fußballnationalmannschaft steht vor dem WM-Spiel in Boston auf dem Spielfeld.
© EPA
Gleich vor dem Anpfiff der Partie zwischen England und Ghana in Boston verweigerte der englische Nationalspieler Djed Spence dem Ghanaer Thomas Partey beim traditionellen Handshake den Handschlag, während alle anderen englischen Spieler ihn grüßten.
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Im Vorfeld der Begegnung hatte Englands Declan Rice noch Parteys fußballerische Qualitäten aus gemeinsamen Arsenal-Zeiten gelobt und vor Ghanas Konterstärke gewarnt.

Anklage gegen Partey wegen Vergewaltigung

Zuvor war Partey die Einreise nach Kanada für Ghanas WM-Auftaktspiel gegen Panama verweigert worden. Ein Einspruch führte zwar zu einer Anhörung in Ottawa, blieb aber erfolglos. Offenbar wurde in Parteys Visumsantrag verschwiegen, dass er festgenommen und strafrechtlich angeklagt worden war: Er muss sich im kommenden Jahr in Großbritannien vor Gericht verantworten, da ihm für den Zeitraum 2020 bis 2022 siebenfache Vergewaltigung und ein Fall sexueller Nötigung vorgeworfen werden. Partey plädiert auf nicht schuldig. Der Mittelfeldspieler, der nach seinem Arsenal-Abschied zuletzt 32 torlose Spiele für einen spanischen Erstligisten bestritt, zeigte sich unbeeindruckt. Bei einem Medientermin in Ghanas Trainingslager in Rhode Island nannte er die Visumsprobleme einen "Teil des Fußballs", den man nicht kontrollieren könne. Er betonte, dass er sich fit fühle, das Team bestens vorbereitet sei und bereit sei, gegen die Konkurrenz sein Bestes zu geben.

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