Champions-League-Quali

Fenerbahce und Lyon trennen sich im heißen Königsklassen-Play-off 1:1

Ein Fußballspieler in schwarzem Trikot führt den Ball im gegnerischen Strafraum, umgeben von mehreren Abwehrspielern in gelb-blau gestreiften Trikots vor gut gefüllten Zuschauerrängen.
© IMAGO/Anadolu Agency
In den Hinspielen des Champions-League-Play-offs bleibt alles offen: Fenerbahce holt gegen Lyon ein 1:1, während Dinamo Zagreb trotz Beljo-Tor eine 2:0-Führung verspielt.
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Mit den begehrten Millionen der Champions League kann vorerst noch kein Team fest planen. In den Hinspiel-Partien des Play-offs gab es am Dienstag durchwegs keinen Sieger. Fenerbahce Istanbul und Olympique Lyon trennten sich in einem echten Hexenkessel mit 1:1, Dinamo Zagreb und Viking Stavanger trennten sich 2:2, während Lewski Sofia und AEK Athen mit einem torlosen Remis auseinandergingen. (Die Rückspiele steigen am Mittwoch, 26. August, 21:00 Uhr/live Sport24-Liveticker).

Kein Debüt für Bacher bei Lyon-Remis

Das erhoffte Pflichtspieldebüt von Felix Bacher für Olympique Lyon wurde erneut vertagt. Der um 4,3 Millionen Euro aus Estoril verpflichtete Tiroler Innenverteidiger sah die extrem stimmungsgeladene Angelegenheit im Sukru-Saracoglu-Stadion nur von der Auswechselbank aus. Besser lief es für zwei andere Neuzugänge aus der österreichischen Bundesliga: Mads Bidstrup (früher Salzburg) und Mohamed Ouedraogo (kam von Altach) wurden bei den Franzosen im Finish eingewechselt.

Sie durften sich zunächst über die Führung der Gäste freuen. Der von Juventus Turin ausgeliehene Lois Openda erzielte per Kopf nach einer maßgeschneiderten Hereingabe von Corentin Tolisso sein allererstes Tor im Trikot der Franzosen. Lyon wartet nun schon seit sieben Jahren auf eine Rückkehr in die Königsklasse und erwischte damit den perfekten Start.

Greenwood trifft sehenswert für Fenerbahce

Ein anderer prominenter Neuzugang besorgte in der 47. Minute jedoch den verdienten Ausgleich für die Hausherren. Der frühere Manchester-United-Star Mason Greenwood schlug am Strafraum zwei, drei Haken und zimmerte das Leder unhaltbar genau ins Kreuzeck. Die Türken, die in der Qualifikation Sturm Graz aus dem Bewerb warfen, drängten mit Millionen-Investitionen auf das Comeback nach 18 Jahren. Mit Sturmtank Romelu Lukaku kam Fenerbahce dem Sieg am Ende sogar näher.

Ex-Rapidler Beljo sticht für Zagreb

Ex-Rapid-Stürmer Dion Beljo im blauen Trikot jubelt emotional mit geballten Fäusten, während im Hintergrund ein Schiedsrichter im neongelben Trikot nach links zeigt.
Emotion pur bei Dinamo Zagreb: Ex-Rapid-Stürmer Dion Beljo bejubelt seinen Frühtreffer im Champions-League-Play-off gegen Viking Stavanger. Trotz der Führung des Angreifers reichte es am Ende für die Kroaten im Hinspiel jedoch nur zu einem 2:2-Remis. © APA/AFP/MARKO PERKOV

Im zweiten Kracher des Abends erwischte Dinamo Zagreb einen Traumstart gegen Viking Stavanger. Die Heimischen schlugen aus der enormen Anfangsnervosität des norwegischen Meisters eiskalt Kapital. Ex-Rapid-Stürmer Dion Beljo besorgte bereits in der 6. Minute die Führung und bereitete nur kurz darauf das 2:0 durch Mateo Lisica (10.) brillant vor.

Viking schlug jedoch noch vor dem Pausenpfiff zurück. Peter Christiansen (26.) und Zlatko Tripic (39.) glattschalteten die Partie nach Vorarbeit des 20-jährigen Tobias Moi wieder auf Anfang. Den späten Matchball auf den Siegtreffer für die feldüberlegenen Kroaten vergab der frühere Bundesliga-Stürmer Smail Prevljak im Finish leichtfertig.

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