Buh-Rufe, Pfiffe

FPÖ wirft Meinl-Reisinger Bierzelt-Lüge vor

Eine Frau in Tracht schlägt mit einem Holzstab auf eine Trommel bei einem Fest.
© Facebook/Beate Meinl-Reisinger
Die Buh-Rufe beim Kirtag in Altaussee gegen Beate Meinl-Reisinger schlugen hohe Wellen. Die Außenministerin ortet eine "Störaktion der FPÖ" - nun schießen die Blauen zurück.
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Die Außenministerin wurde im Bierzelt des Altausseer Kirtags während ihrer kurzen Ansprache von Gästen ausgepfiffen. Als das Video viral ging, meldete sich die Ministerin und sah in den Pfiffen eine "Störaktion der FPÖ".

Die blauen melden sich nun via OTS und entgegnen den Vorwürfen: "Die Quelle der Pfiffe soll eine rund 50-köpfige Gruppe aus Oberösterreich sein, die einen "Polterer" im Ausseerland feierte. Die Gruppe trug als Erkennungszeichen blaue Hüte. Womöglich hat der Kopfschmuck Meinl-Reisinger bewogen, die Pfiffe gegen sie automatisch der FPÖ zuzurechnen."

"Es ist typisch für die überhebliche und selbstverliebte Art der Außenministerin. Sie kann es sich einfach nicht vorstellen, dass sie jemand nicht sympathisch findet und sie anhimmelt, sondern mit Pfiffen bedenkt", sagt Generalsekretär Michael Schnedlitz.

"Die Neos liegen in den Umfragen bei sieben Prozent, sogar vom NEOS-Parteigründer und aus der eigenen Partei kommt massive Kritik an ihrer Person. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass in einem vollbesetzten Bierzelt Menschen sind, die Beate Meinl-Reisinger nicht mögen. Diese Menschen haben in einer Demokratie auch das Recht, das entsprechend kundzutun. In diesem Fall dann aber eine Attacke der FPÖ zu konstruieren und das auch als gesicherte Information so zu verbreiten, das geht einfach nicht", meint Schnedlitz weiter.

"Ich erwarte mir eine Entschuldigung bei der FPÖ und dann den Rücktritt. Jemand, den ein paar Pfiffe im Bierzelt aus der Fassung bringen, der kann unmöglich unser Land international vertreten. Jemand der aufgrund der eigenen schlechten Politik und Unbeliebtheit beginnt andere zu beschuldigen und damit auffliegt, dass diese Schuldzuweisungen frei erfunden sind, kann nicht so tun, als ob nichts passiert sei", so der blaue Generlsekretär.

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