Der ursprünglich 2024 in Auftrag gegebene Bericht bewertet den Zustand der französischen Stadien und fordert eine bessere Abstimmung bei öffentlich-privaten Finanzierungen. Um die heimischen Arenen dauerhaft auf internationalem Top-Niveau zu halten, sei die regelmäßige Ausrichtung solcher sportlicher Großereignisse unerlässlich.
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Bewerbung mit anderen Ländern sinnvoll
Für die WM 2038 wird betont, dass Frankreich das Mega-Event zwar noch allein stemmen könnte, eine gemeinsame Bewerbung mit einem europäischen Partner wie Deutschland jedoch deutlich sinnvoller wäre. Dies würde die Klimabilanz maßgeblich verbessern und nach der WM 2034 in Saudi-Arabien ein wichtiges Zeichen für ein nachhaltigeres und ökologischeres Organisationsmodell setzen. Die potenziellen EM-Bewerbungen sollen zudem dabei helfen, vor allem mittelgroße Stadien besser auszulasten. Auch eine Kandidatur für die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2033 oder 2037 steht im Raum.
Alkohol-Verbot soll gelockert werden
Neben den sportlichen Ambitionen enthält das Dokument eine weitere brisante Empfehlung: Das geltende grundsätzliche Verbot des Alkoholverkaufs in französischen Stadien solle gelockert oder ganz abgeschafft werden, da es sich als ineffizient und ungerecht erwiesen habe. Diese Forderung dürfte die gesellschaftliche Debatte in Frankreich um Alkohol in Sportstätten neu entfachen.
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