Was für eine Machtdemonstration des fürs österreichische Nationalteam fahrenden Decathlon-Profis.
Vor den finalen 16 km verschärfte die Ineos-Equipe das Tempo gehörig, Mühlberger blieb auf sich alleine gestellt im Schlepptau. Die Bergwertung am Kasereck holte sich der Brite Paul Double vor dem Niederösterreicher, auch Carlos Rodriguez und Routinier Bauke Mollema waren noch ganz vorne dabei. In den finalen Kilometern präsentierte sich Mühlberger als stärkster Fahrer, attackierte und fuhr solo dem Etappensieg entgegen.
Im Ziel auf der Franz-Josefs-Höhe nach 188,8 km und 2.914 Höhenmetern hatte Mühlberger über einer Minute Vorsprung auf die ersten Verfolger mit dem Gesamtzweiten Kevin Vermaerke (USA).
Mühlberger nach 12 Jahren wieder Glocknerkönig
Mühlberger krönte sich damit zum zweiten Mal nach 2014 zum Glocknerkönig. "Es hat wahnsinnig viel Gegenwind gegeben, der hat alles erschwert", keuchte Österreichs neuer Radsport-Held nach dem ersten Ausradeln. "Es ist unheimlich schön, als Österreicher hier vorne zu sein. Danke an alle, die mich an der Strecke unterstützt haben" Dann bedankte er sich bei seinen Helfern: "Meine Jungs haben einen extrem guten Job gemacht, die haben sich ein Bier verdient."
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Der Anstieg auf den Großglockner war heuer nach einem Jahr Pause wieder im Programm. Am 6. Juli 2024 war der junge Norweger Andre Drege (25) in der Abfahrt der Königsetappe nach Heiligenblut bei einem Sturz tödlich verunglückt.
1:31 Minuten Vorsprung in der Gesamtwertung
Vor der 3. Etappe am Freitag über 189 km von Lienz nach St. Johann/Alpendorf hat Mühlberger 1:31 Minuten Vorsprung auf Vermaerke.
Die Tour of Austria endet am Sonntag nach fünf Etappen vor dem Burgtheater in Wien.
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