Belastungsprobe
GNTM-Model: 60.000 Euro für das Babyglück!
Der Wunsch nach einer eigenen Familie bleibt für viele Paare unerfüllt. Wie steinig und vor allem teuer dieser Weg sein kann, weiß die ehemalige „Germany's Next Topmodel”-Kandidatin Anna Adamyan nur zu gut. Bis sie 2023 endlich Mutter ihres Sohnes Levi wurde, durchlebte sie eine von Fehlgeburten, Ausschabungen und künstlichen Befruchtungen geprägte Leidenszeit. Mittlerweile ist sie mit ihrem zweiten Kind schwanger, doch das Familienglück war an immense finanzielle Mittel geknüpft.
Gegenüber BUNTE.de offenbarte die 30-Jährige, dass sie für beide Schwangerschaften insgesamt rund 60.000 Euro aus eigener Tasche zahlen musste. Da die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland Unfruchtbarkeit nicht als Krankheit einstufen und die Kosten nur anteilig übernehmen, sei dieser Weg für viele unbezahlbar. Anna, die seit 2021 mit dem Fußballer Sargis Adamyan (33) verheiratet ist, bezeichnet diese Summe als „unglaublich hoch” und den Umstand, sich das leisten zu können, als „großes Privileg”. Aus ihrer Sicht sollte der Wunsch nach einem Kind jedoch niemals vom Kontostand abhängen.
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Politischer Kampf gegen veraltete Gesetze
Um betroffenen Paaren zu helfen, hat Anna Adamyan gemeinsam mit der Ärztin und Bloggerin Sarah Plack die Petition #KiwuFürAlle beim Bundestag eingereicht. Bereits seit 2022 kämpfen die beiden für eine faire Kostenübernahme. Das Ziel ist nun klar definiert: Schaffen sie es, innerhalb von sechs Wochen 30.000 Unterschriften zu sammeln, dürfen sie ihr Anliegen direkt vor dem Petitionsausschuss vortragen. "Die aktuellen Regelungen sind veraltet und unfair", findet die Influencerin deutliche Worte für das System.
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Privat blickt das Model trotz der politischen Kämpfe positiv nach vorne. Nachdem sie in den ersten Wochen der aktuellen Schwangerschaft unter extremer Übelkeit und Erbrechen (Hyperemesis Gravidarum) litt, geht es ihr inzwischen deutlich besser. Die Vorfreude überwiegt: Sie sei nun einfach "ganz aufgeregt", ihr zweites Wunder bald kennenzulernen.
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