Statt AMS-Einsparung
Hammer: Altersteilzeit wird de facto abgeschafft
NEOS-Sozialsprecher Johannes Gasser kündigte am Donnerstag eine neuerliche Reform der Maßnahme an, durch die die Kosten für die Allgemeinheit um rund 250 Mio. Euro pro Jahr sinken sollen. Grundsätzlich soll die Altersteilzeit nur mehr aus gesundheitlichen Gründen in Anspruch genommen werden.
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Eigentlich hatte die Regierung Einsparungen von rund 200 Mio. Euro beim sogenannten "Zwischenparken" von Arbeitskräften beim Arbeitsmarktservice (AMS) angekündigt, konnte sich aber bis zuletzt nicht auf eine Lösung einigen. Die nun doch nicht eingesparten Summen dürften nun durch ein "Zusammenstutzen" der Altersteilzeit gut gemacht werden, wie es aus den Reihen der NEOS hieß.
"Wir NEOS haben die Altersteilzeit immer skeptisch gesehen, weil sie in ihrer bisherigen Form eine teure und wenig treffsichere Gießkanne war", meinte auch Gasser offiziell. Auch Kritik des Rechnungshofes habe dies klar gezeigt. "Wir richten die Altersteilzeit künftig klarer auf jene Menschen aus, die sie tatsächlich brauchen", so der NEOS-Sozialsprecher. Sie solle nun gezielt Menschen unterstützen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht länger voll arbeiten können.
Laut dem Ministerium von Sozialministerin Korinna Schumann würden die Details allerdings noch verhandelt. In bestehende Altersteilzeit-Verträge werde allerdings nicht eingegriffen.
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