Legenden-Nachfolger

Irre Enthüllung: Diesem Topklub sagte Mourinho unter Tränen ab

Ein Mann mit grauen Haaren und Uhr reibt sich nachdenklich das Gesicht auf einer Trainerbank.
© IMAGO/Branislav Racko
2013 ging José Mourinhos erste Zeit bei Real Madrid gerade zu Ende, da flatterte ein irres Angebot ins Haus: Die Nachfolge von Sir Alex Ferguson bei Manchester United – doch er lehnte ab.
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Schon damals bezeichnet Mourinho seine Zeit in Madrid als eine Art Hassliebe, eine ungesunde Liebesbeziehung. Sein Ende war unschön, der Stress für den Portugiesen enorm.

Dann tat sich eine unglaubliche Möglichkeit auf, von der bis vor Kurzem niemand etwas wusste: Sir Alex Ferguson erkor Mourinho als seinen Nachfolger aus.

Das berichtete der 63-Jährige höchstpersönlich in seiner neuen dreiteiligen Doku bei Netflix. Und Ferguson selbst bestätigte die Geschichte.

Eine Entscheidung aus Liebe

Also nicht Evertons David Moyes, sondern der bei Real geschasste Coach war die Wunschwahl. "Ich fühlte mich natürlich sehr geschmeichelt, denn Man United hat eine unglaubliche Anziehungskraft", so Mourinho.

Was zuerst nach einer erfolgreichen Wahl aussah, änderte sich "innerhalb weniger Stunden", wie es Uniteds erfolgreichster Manager nannte. Am frühen Abend rief er mich an und sagte weinend: "Alex, ich kann das nicht annehmen, ich habe Chelsea mein Wort gegeben und werde mein Wort nicht brechen.“"

Alex Ferguson und José Mourinho
Alex Ferguson und José Mourinho © Getty Images

Der Portugiese meinte, es war "tragisch, die Chance zu verpassen", doch er bereue es nicht. Nach seinem katastrophalen Ende bei Real wollte er geliebt werden, das tat er bei Chelsea. "Ich glaube, es war Nietzsche, der sagte: Wenn man etwas aus Liebe tut, tut man niemals etwas Falsches. Ich habe es aus Liebe getan", so sein Fazit.

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