Parteien
Kanzlerfrage: Kickl so stark wie alle anderen Parteiobleute zusammen
In Österreich wird der Kanzler nicht direkt gewählt sondern vom Bundespräsidenten ernannt - trotzdem gilt die wöchentlich von der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 erhobene Kanzlerfrage als ausgezeichnete Benchmark für die Zugkraft der jeweiligen Parteiobleute.
Nun, wenn es nach der aktuellen Erhebung geht (vom 7. und 8. 9.), dann kann FPÖ-Obmann Herbert Kickl vor Umfrage-Muskelmasse kaum noch laufen: Aktuell würden den FPÖ-Obmann 34 % direkt ins Kanzleramt wählen, wenn dies möglich wäre. Dies sind übrigens die nicht hochgerechneten Rohdaten.
Kickl ist damit zwar etwas unter seinem besten Wert von 36 % aber immer noch so stark wie alle anderen Parteiobleute zusammen: So kommt ÖVP-Chef und Kanzler Christian Stocker auf 13 %, er verliert damit einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche. Etwas erholen kann sich SPÖ-Chef Andreas Babler: 9 % bedeuten ein Plus von 3 Punkten, allerdings bleibt er abgeschlagen. Grünen-Chefin Leonore Gewessler kommt auf 7, NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger auf 5 %.
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