Himmlische Energie

Kirche nimmt 100. Photovoltaik-Anlage in Betrieb

Drei Männer stehen auf einem Dach mit installierten Photovoltaik-Modulen in einer Stadt.
© Erzdiözese Wien/Stephan Schönlau
Die Erzdiözese Wien treibt ihre Energiewende voran und hat bereits 5,5 Millionen Euro in den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf kirchlichen Gebäuden investiert.
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Mit der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Kirche St. Florian in Margareten hat die Erzdiözese Wien ihre 100. PV-Anlage in Betrieb genommen. Auf rund drei Vierteln der 630 Quadratmeter großen Dachfläche wurden Solarpaneele installiert. Die Anlage erreicht eine Spitzenleistung von 55,8 kWp, ergänzt durch einen Batteriespeicher mit 45 kWh Kapazität. Der erzeugte Strom versorgt die Kirche, das Pfarrhaus und künftig auch den benachbarten Kindergarten.

Erzbischof Josef Grünwidl betonte bei einem Besuch der Anlage die Verantwortung der Kirche für die Bewahrung der Schöpfung. Auch Pfarrer Gerald Gump sieht das Projekt als konkreten Beitrag zu Klimaschutz und nachhaltigem Handeln. Seit der ersten Inbetriebnahme Ende 2025 konnte die Pfarre ihren Strombezug deutlich reduzieren.

Die Erzdiözese Wien errichtet jährlich etwa zehn neue Photovoltaikanlagen und investiert rund vier Millionen Euro pro Jahr in ökologische Baumaßnahmen wie Heizungsumstellungen, Dämmungen, LED-Beleuchtung und Solarenergie. Insgesamt wurden für die bisherigen 100 PV-Anlagen rund 5,5 Millionen Euro aufgewendet. Die zur Pfarre "Zur Frohen Botschaft" gehörende Kirche St. Florian steht zudem für ein umfassendes Engagement im Umwelt- und Klimaschutz. Die Pfarre ist EMAS-zertifiziert und setzt zahlreiche Nachhaltigkeitsprojekte um.

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