Nach Niederlage

Spieler-Meuterei bei Österreichs WM-Gegner?

Testspiel Jordanien gegen Schweiz.
Mousa Al Tamari legte sich mit eigenem Teamchef an. © APA/AFP/ENNIO LEANZA
Bei Nationalteam Jordanien herrscht Alarmstufe Rot.
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Unser WM-Gegner schlitterte gegen die Schweiz in ein bitteres 1:4-Debakel. 

Es lief die 33. Spielminute, als beim Stand von 0:1 aus Sicht der Jordanier das taktische Chaos ausbrach. Mousa Al Tamari (Spitzname: "Jordanischer Messi") verlor mitten im Spiel völlig die Nerven mit der Ausrichtung seines Trainers. Kurzerhand wies er seine Mitspieler lautstark an, die taktischen Anweisungen von Teamchef Jamal Sellami komplett zu ignorieren. Al Tamaris genialer Plan: Die Schweiz mit einem wilden, unkoordinierten Gegenpressing brutal unter Druck zu setzen.

Bestrafung: Nur 3 Kontakte bis zum Einschlag

Das ging jedoch völlig nach hinten los – und zwar mit Ansage! Die abgezockten Eidgenossen bedankten sich höflich für die riesigen Räume, die durch die jordanische Taktik-Meuterei entstanden. Mit nur drei schnellen Ballkontakten kombinierten und dribbelten sich die Schweizer wie im Trainingsspiel durch die völlig ungeordnete Hintermannschaft. Dan Ndoye ließ sich nicht zweimal bitten und vollstreckte eiskalt zum 0:2.

Höchststrafe für den Meuterer

Die Quittung für die eigenmächtige Aktion folgte prompt. Teamchef Sellami fackelte nicht lange und zog die Reißleine: Für den selbsternannten Chef-Taktiker Al Tamari war das Spiel kurze Zeit später vorzeitig beendet. Nach einer knappen halben Stunde war die Höchststrafe perfekt und er wurde vom Feld geholt.

Am 17. Juni steigt ÖFB-Duell

Für das ÖFB-Team liefert dieses Video-Material auf jeden Fall reichlich Anschauungsunterricht, wie man die Nerven unseres WM-Gegners ganz leicht blanklegen kann! Kein Wunder: Am 17. Juni kracht Österreich in Santa Clara zum WM-Start auf Jordanien.

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