FIFA legt nach
Nach Boykott-Drohung: Jetzt reagiert Infantino
Der internationale Fußball steuert auf eine Zerreißprobe zu, wie berichtet, drohen die elf Mitglieder der Europäischen Fußball-Union dem Weltverband (FIFA) geschlossen mit einem WM-Boykott, falls dieser den angekündigten Investorendeal durchzieht. Das gab die UEFA nach einem Dringlichkeitsmeeting am Donnerstag bekannt. "Als Konsequenz aus der heutigen Diskussion werden keine UEFA-Nationalmannschaften an FIFA-Wettbewerben teilnehmen, solange diese Vorschläge im Raum stehen", teilte die UEFA mit. Auch CONCACAF sprach sich gegen den FIFA-Plan aus.
FIFA wehrt sich
Die FIFA konterte nun am frühen Freitagmorgen per Presseaussendung. Man werde trotz der anhaltenden Kritik an den umstrittenen WM-Plänen festhalten. Die FIFA spricht von "falschen Medienberichten" und kündigt weitere Gespräche an. Am Ende sollen die 211 Mitgliedverbände abstimmen.
Die FIFA weist zudem Spekulationen zurück, wonach der Fußball "verkauft" werden solle. "Niemand verkauft den Fußball. Etwas Derartiges würde die FIFA niemals in Betracht ziehen", heißt es in der Abstimmung. Vielmehr solle die FFE als hundertprozentige FIFA-Tochter die kommerziellen Aktivitäten und die Organisation von Veranstaltungen übernehmen, während die FIFA dauerhaft die Kontrolle behalte.
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Die FIFA erklärt auch noch einmal den Plan. Vorgesehen sei, dass jeder Verband zwischen 2027 und 2030 insgesamt 20 Millionen US-Dollar aus dem FIFA-Forward-Programm erhält. Zusätzlich ist mit dem freiwilligen "FIFA Fast Forward Programme" eine einmalige Förderung von weiteren 20 Millionen US-Dollar pro Verband geplant. Diese soll durch externe Investoren finanziert werden, ohne dass sich die Eigentums- oder Führungsstruktur der FIFA ändert.
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