Klimawandel ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit Jahrzehnten erhitzt sich der Planet – und neun Milliarden Menschen belasten ihn ungleich härter als die 2,5 Milliarden der vorindustriellen Zeit. Das ist die Macht des Faktischen. Nichts und niemand wird das stoppen.
Während die Klimahysteriker und ihre Regierungs-Handlanger weiter in Steuern, Klimafonds und moralischen Flashmobs schwelgen, brennt draußen die Realität. Dieser Sommer war mörderisch heiß – nicht allein wegen "des" Klimawandels, sondern vor allem wegen El Niño und dem Hochdrucksystem über Mitteleuropa. Die Landwirtschaft trägt den Schaden: verdorrte Felder, vernichtete Ernten, existenzbedrohte Bauern. Genau hier müsste der Staat handeln. Wie bei Hochwasser oder Erdbeben.
Stattdessen lässt man jene, die unsere Lebensmittelversorgung und die Kulturlandschaft am Leben halten, weiter bluten – zusätzlich gepeinigt von einer Landwirtschaftspolitik, die längst Abwicklung betreibt. Die Dürreschäden sind auszugleichen. Gemeinsam mit den Versicherungen und dem Steuerzahler. Denn eine starke Landwirtschaft ist keine Nostalgie, sondern Lebensversicherung und Hüter der Umwelt. Alles andere ist teure Selbstbefriedigung der Klimareligion.
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