Insgesamt 136 Todesfälle

Noch mehr Zonen betroffen: Ebola-Ausbruch weitet sich aus

Local healthcare workers take part in an accelerated training session at the Scott Powell Memorial Ebola Treatment Center on the use of single-use personal protective equipment, including procedures for putting on and removing protective gear as well as safety measures required when caring for Ebola virus disease patients or during safe and dignified burial operations in Bunia, Democratic Republic of Congo, on June 11, 2026. Built by Samaritan's Purse International Relief, the centre was officially inaugurated in the presence of local authorities, humanitarian partners and health sector stakeholders to strengthen patient care and the response to Ebola virus disease. (Photo by Jospin Mwisha / AFP)
© APA/AFP/JOSPIN MWISHA
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat sich auf drei weitere Gesundheitszonen ausgeweitet.
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Die Zahl der bestätigten Fälle sei bis Mittwoch auf 676 gestiegen, teilte der Gesundheitsminister am Donnerstagabend (Ortszeit) auf der Kurznachrichtenplattform X mit. Darunter seien 136 Todesfälle. Einem am Donnerstag veröffentlichten Regierungsbericht zufolge liegen die neu betroffenen Gebiete in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri.

Eine Gesundheitszone umfasst im kongolesischen System ein Netzwerk von Kliniken und ein Überweisungskrankenhaus für etwa 100.000 bis 150.000 Menschen. Landesweit gibt es mehr als 500 solcher Zonen.

Die Epidemie wütet in drei von bewaffneten Konflikten geprägten Provinzen: Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu. Der Ausbruch war am 15. Mai bekanntgegeben worden, blieb den Behörden zufolge jedoch wochenlang unentdeckt. Es handelt sich um Infektionen mit dem Bundibugyo-Stamm des Virus. Misstrauen gegenüber Gesundheitspersonal und Angriffe auf Bestattungsteams und Behandlungszentren erschwerten die Bekämpfung. Das zentralafrikanische Land hat bereits mehrere verheerende Ebola-Ausbrüche erlebt, darunter die zweitschwerste Epidemie weltweit von 2018 bis 2020 mit mehr als 2200 Toten.

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