Nach Operation
ÖSV-Star kämpft um seinen WM-Traum
Der Schock nach dem Trainingssturz im französischen Courchevel sitzt tief, doch Gesamtweltcupsieger Johannes Lamparter blickt bereits wieder nach vorne. Nach einem Bruch des Außenknöchels sowie einem Riss des Syndesmosebands – erlitten beim letzten Sprung der letzten Trainingseinheit – wurde der 24-jährige ÖSV-Star in Innsbruck erfolgreich operiert.
Glück im Unglück: Knie unversehrt
"Wenn man den Fuß so sieht, denkt man zuerst: Vielleicht ist der Winter jetzt vorbei", schilderte der Tiroler die ersten Momente nach der missglückten Landung. Die Untersuchungen brachten allerdings auch eine wichtige Entwarnung: Das Knie blieb unversehrt. Die Post-OP-Schmerzen seien aktuell "okay" und "aushaltbar".
WM steigt am 24.Februar
Obwohl die Verletzung einen erheblichen Rückschlag in der Saisonvorbereitung bedeutet, verliert Lamparter seine Hauptziele nicht aus den Augen. Ob ein Start beim Saisonauftakt möglich ist, lässt sich derzeit noch nicht seriös beurteilen – der Weg zurück verläuft von Tag zu Tag und Woche zu Woche.
Seefeld ist Motivationsfaktor
Ganz oben auf seiner Agenda steht die Nordische Ski-Weltmeisterschaft 2027, die vom 24. Februar bis 7. März stattfindet. Trotz der mehrwöchigen Zwangspause zeigt sich der Athlet zuversichtlich, rechtzeitig wieder voll konkurrenzfähig zu sein: "Ich bin guter Dinge, dass das bis dahin eigentlich wieder gut ausschauen kann."
Neben den Titelkämpfen dient auch der Heimweltcup in Seefeld als gewaltiger Motivationsfaktor, den der Kombinierer als eines der schönsten Events überhaupt schätzt. Aufgeben kommt für den ÖSV-Star nicht infrage. Lamparter versucht, dem Dämpfer auch etwas Positives abzugewinnen: "Aus jedem Rückschlag kann man besser rauskommen."
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