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Quali-Loser Schweden möchte Gruppe F schocken

Sweden's coach Graham Potter and Sweden's defender #04 Isak Hien (R) address a press conference in Oslo on May 31, 2026, on the eve of the friendly match between Norway and Sweden at Ullevaal Stadium, ahead of the 2026 FIFA World Cup football tournament. (Photo by Annika Byrde / NTB / AFP) / Norway OUT
Trainer Graham Potter und Verteidiger Isak Hien (Atalanta). © APA/AFP/NTB/ANNIKA BYRDE
Es gibt einfache Wege zur Fußball-Weltmeisterschaft – und es gibt den Weg der Schweden. Nach katastrophaler Gruppenphase mit nur zwei Punkten schien die WM in Nordamerika fern. Doch durch die Hintertür der Nations League gelang den Skandinaviern ein sensationelles Comeback.
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Nachdem Schweden die WM 2022 in Katar verpasst hatte, lastete enormer Druck auf der Mannschaft. Die reguläre Qualifikation geriet zum Debakel, bis Potter das Ruder von Jon Dahl Tomasson übernahm. Innerhalb von nur fünf Monaten stabilisierte er das Team. Über die Playoffs sicherte sich Schweden nach einem 3:1-Erfolg gegen die Ukraine im entscheidenden Spiel gegen Polen das WM-Ticket.

Das Finale war an Dramatik kaum zu überbieten: Obwohl Polen das Spiel grundsätzlich dominierte, zeigte sich Schweden eiskalt. Anthony Elanga (Newcastle) und Gustaf Lagerbielke brachten das Team zweimal in Führung, Polen glich durch Fehler in der schwedischen Defensive jeweils aus. Doch in der 89. Minute schlug die Stunde von Arsenal-Stürmer Viktor Gyökeres, der den Ball zum 3:2-Siegtreffer über die Linie drückte. Während der 37-jährige Robert Lewandowski nach dem Schlusspfiff fassungslos auf dem Rasen kauerte, sprach ein euphorischer Potter von seiner "besten Nacht im Fußball".

Schweden brennheiß sich zu beweisen

Nun blickt Schweden voller Zuversicht auf die WM-Endrunde. In der anspruchsvollen Gruppe F treffen sie zum Auftakt am 14. Juni in Mexiko auf die defensivstarken Tunesier, die in ihrer Qualifikation ungeschlagen blieben. Danach folgen in den USA harte Duelle gegen die Niederlande (20. Juni) und Japan (25. Juni).

Die offensive Verantwortung ruht bei dem Turnier vor allem auf Gyökeres und Alexander Isak (Liverpool), während der erfahrene Kapitän Victor Lindelöf die Abwehr stabilisieren soll. Schweden mag als großer "Quali-Loser" gestartet sein, doch mit dem massiven Schwung der Playoffs wollen sie auf der großen Bühne beweisen, dass sie endgültig zurück sind.

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