Nach Hitzewelle

Römischer Altar aus der Donau aufgetaucht

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© Jacob Maibaum/Getty
In ganz Europa tauchen auf Grund der historischen Trockenheit archäologische Funde aus Flüssen auf. In Ungarn wurde nun ein antiker Altar entdeckt.
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Im Flussbett bei Dunaújváros kam ein römischer Altar zum Vorschein. Laut Forschern war der Kalksteinblock dem obersten Gott Jupiter geweiht und stammte aus der antiken Siedlung Intercisa. Fachleute entdeckten wenige Tage später zwei weitere Schrifttafeln, wie "Forschung und Wissen" berichtet. Derzeit wird noch der Inhalt der Tafeln untersucht.

Der Altar lag die vergangenen Jahrhunderte in der Nähe der Insel Szalki bei Dunaújváros. Die Fachleute des zuständigen Intercisa-Museums waren ursprünglich auf der Suche nach einem vermeintlichen mittelalterlichen Kloster. Stattdessen stießen sie auf den antiken Weihaltar.

Jupiter-Altäre waren weit verbreitet

Das heutige Dunaújváros liegt am Standort der römischen Siedlung Intercisa, die einst am Rand der Provinz Pannonien lag. Der Ort war Teil des Donaulimes, ein Netz an Kastellen, Wachtürmen und Straßen. Der Limes sollte das Römische Reich vor den nördlichen Nachbarn schützen.

Ein römischer Altar erfüllte in der Antike religiöse Gelübde. Häufig ließen sich Soldaten, Beamte oder Privatpersonen solche Weihesteine errichten, um einer bestimmten Gottheit für Schutz oder Erhörung zu danken. Jupiter-Altäre, zur Ehre des obersten Gottes des römischen Pantheons, waren besonders beliebt im antiken Rom.

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