In Südfrankreich
5.000 Menschen wegen Waldbrandes evakuiert
Die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales kündigte Sonntagabend die Evakuierung von rund 5.000 Menschen aus Ortschaften in einem Gebirgsmassiv westlich von Perpignan an, wo die Feuerwehr gegen ein sich ausbreitendes Feuer kämpfte. 1.650 Hektar Fläche wurden bereits von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen und ein Anrainer und ein Feuerwehrmann wurden lebensgefährlich verletzt.
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Das berichtete der Sender BFMTV. Der ausufernde Brand führte außerdem zu einer Anpassung der dritten Etappe der Tour de France, die am Montag durch die betroffene Region führt und nun ohne Zuschauer und Werbekarawane unterwegs sein wird.
"Der Waldbrand von außergewöhnlichem Ausmaß, der derzeit in den Pyrénées-Orientales wütet, erfordert einen massiven Einsatz der Mittel zur Waldbrandbekämpfung unserer Feuerwehr, aber auch der inneren Sicherheitskräfte und aller staatlichen Stellen", sagte Präfekt Regnault de la Mothe. "Die absolute und ganz klare Priorität ist natürlich der Schutz der Bevölkerung, des Eigentums und der Naturräume sowie die Eindämmung des Brandes."
Hohe Waldbrandgefahr in Dutzenden Departements
Der staatliche Wetterdienst Météo France warnte für Montag vor einer hohen Brandgefahr. Für sieben Departements im Südosten wurde die höchste Warnstufe Rot verhängt, während in 41 weiteren Departements eine hohe Waldbrandgefahr besteht.
Auch in anderen Regionen Frankreichs brachen bereits Wald- und Vegetationsbrände aus. Auch im Departement Gard wüteten die Flammen. Im Bereich der Gemeinde Lédenon, die zwischen Avignon und Nîmes gelegen ist, musste die Richtung Spanien führende Autobahn A9 wegen eines Feuers örtlich gesperrt werden.
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