NACH TODES-ATTACKE

Schutzwesten & Bodycams: Bahn rüstet auf

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Nach dem tödlichen Angriff auf den Zugbegleiter Serkan C. zieht die Deutsche Bahn Konsequenzen.
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Mit neuen Sicherheitsmaßnahmen sollen Mitarbeiter künftig besser vor Gewalt geschützt werden.

Gewalt gegen Bahnpersonal nimmt zu

Der Tod des 36-jährigen Zugbegleiters hatte Anfang des Jahres in Deutschland für Entsetzen gesorgt. Serkan C. war bei einer Fahrkartenkontrolle von einem Fahrgast attackiert worden und später an seinen schweren Verletzungen gestorben.

Bodycams werden massiv ausgebaut

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Als Reaktion setzt die Deutsche Bahn nun verstärkt auf Bodycams. Bereits Tausende Geräte sind im Einsatz, langfristig sollen alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt freiwillig damit ausgestattet werden. Die Bahn erhofft sich davon eine abschreckende und deeskalierende Wirkung.

KI soll gefährliche Situationen erkennen

Zusätzlich wird über den Einsatz von künstlicher Intelligenz nachgedacht. Moderne Videosysteme könnten auffälliges oder gefährliches Verhalten automatisch erkennen und Sicherheitskräfte frühzeitig alarmieren. Solche Systeme wurden bereits bei Großveranstaltungen im Ausland getestet.

Mehr Sicherheit in Zügen

Neben Bodycams und KI-Technik stehen weitere Maßnahmen zur Diskussion. Dazu zählen zusätzliche Sicherheitskräfte, Alarmknöpfe sowie der verstärkte Einsatz von Doppelbesetzungen in Regionalzügen, damit Zugbegleiter künftig nicht mehr allein unterwegs sind.

Übergriffe auf Rekordniveau

Die Zahl der Angriffe auf Bahnmitarbeiter ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Allein 2025 wurden laut Bahn mehr als 3.000 Beschäftigte Opfer von Gewalt oder Übergriffen. Die Sicherheitsdebatte hat dadurch weiter an Brisanz gewonnen.

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