Geheime Kennzeichnung!
Souvenir-Jäger klauten mehr als 100 Mini-Mozarts
Sbg. Wie die "Salzburger Nachrichten" am Freitag berichteten, hat der deutsche Künstler Ottmar Hörl Anzeige bei der Salzburger Polizei erstattet. Seinen Aussagen zufolge dürfte sich der Schaden mittlerweile auf über 10.000 Euro belaufen. Die verbleibenden Mini-Mozarts wurden indes dichter aufgestellt.
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Die Salzburger Polizei bestätigt Ermittlungen: "Wir gehen von zahlreichen Tätern aus, weil die meisten Diebe wohl nur eine oder zwei Figuren mitgenommen haben dürften." Der Künstler selbst rät, jede Straftat zur Anzeige zu bringen und etwaige Beobachtungen an die Polizei zu melden. "Es ist kein Kavaliersdelikt und bleibt ein Diebstahl."
Der Mirabellgarten wird in der Nacht abgeschlossen, aber nicht bewacht. Hörl hat im Vorfeld damit gerechnet, dass Figuren aus seiner Skulptureninstallation verschwinden. "Aber in einem abgeschlossenen Areal hätte ich vielleicht mit einem Schwund von zehn Prozent gerechnet, nicht aber mit diesem Ausmaß", sagte er zu den "Salzburger Nachrichten". Ihm zufolge diene die Anzeige auch der Vorlage beim Finanzamt. So kann ihm kein Schwarzverkauf der Figuren vorgeworfen werden. Geplant war und ist, die Mini-Mozarts nach Ende der Ausstellung zum Preis von 90 Euro das Stück zu verkaufen.
Dazu hat Hörl bereits im Vorhinein eine Sicherheitsmaßnahme getroffen: Die Figuren sind mit drei Schraublöchern markiert, die am Ende der Ausstellung beim Verkauf geschlossen werden. Hat eine Figur noch diese Löcher und keine Signatur, dann ist sie gestohlen.
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