Unwetter-Alarm

Hitzewelle kippt: Jetzt drohen heftige Gewitter mit Starkregen

Schwere Gewitter in ganz Österreich
© APA/KEYSTONE/ARNO BALZARINI
Österreich schwitzt weiter unter der extremen Hitze – doch ausgerechnet zum Höhepunkt der Hitzewelle steigt auch die Unwettergefahr. Am Freitag erreicht die Hitze vorerst ihren Höhepunkt, gleichzeitig zieht eine leichte Tiefdruckwelle auf, die deutlich mehr Gewitter bringt als noch am Donnerstag.
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Die Temperaturen bleiben weiterhin extrem hoch. Zu Beginn der kommenden Woche könnten die Werte sogar erneut in Richtung 40 Grad steigen. Für die Bevölkerung heißt es daher weiterhin: ausreichend trinken, direkte Sonne meiden und die heißesten Stunden möglichst im Schatten verbringen.

Rot-Alarm in mehreren Bundesländern

Bereits am Vormittag warnte ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber vor möglichen Unwettern in Tirol, Salzburg und Kärnten. Die Gewitter können laut Prognosen mit Starkregen und kräftigen Sturmböen einhergehen.

Am frühen Nachmittag bildeten sich schließlich die ersten stärkeren Gewitterzellen über Kärnten und dem Salzburger Lungau. Die langsam ziehenden Unwetter bewegten sich weiter Richtung Osten. Die UBIMET-Unwetterzentrale gab in einem großen Gebiet über mehrere Bundesländer hinweg die Warnstufe Rot aus.

Extreme Überflutungsgefahr möglich

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© oe24

Besonders brisant: Im Stormtracking-Radar von Kachelmannwetter wurde eine Gewitterzelle sogar mit der höchsten Intensitätsstufe angezeigt. Die Warnung: "Extreme Überflutungsgefahr durch Gewitter mit Starkregen". Zusätzlich kann es örtlich zu kleinkörnigem Hagel kommen. Die Gewitterzelle war dabei äußerst blitzaktiv: Allein innerhalb von zehn Minuten wurden 51 Blitze registriert.

Weitere Gewitter ziehen auf

Nicht nur Kärnten und Salzburg sind betroffen. Auch in Tirol und der Steiermark wurden kräftige Gewitter gemeldet, dort gilt ebenfalls eine rote Unwetterwarnung.

Experten rechnen damit, dass die Wetterlage in den kommenden Tagen wechselhaft bleibt: Die große Hitze hält an, gleichzeitig nimmt die Gefahr von teils heftigen Gewittern weiter zu.

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