Haus brennt aus

Kleines Räucherstäbchen bringt große Katastrophe

Verbranntes Wohnhaus mit Rauch, Feuerwehrleute löschen Brand am Dach in Frankenfels.
© ORF
Ein einziges Räucherstäbchen gegen Wespen hat in Frankenfels (Bezirk St. Pölten) eine ganze Familie um ihr Zuhause gebracht.
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Am Mittwochabend brach auf der Terrasse ein verheerendes Feuer aus, das sich rasend schnell ausbreitete – laut Polizei dürfte sich das bereits abgebrannte Stäbchen noch einmal entzündet und damit die Katastrophe ausgelöst haben.

Totalschaden. Was folgte, war ein Kampf gegen die Flammen, der keine Gnade kannte: Das Gebäude wurde bei dem Brand komplett zerstört, von dem einstigen Zuhause blieb nichts übrig. Sieben Feuerwehren mit mehr als 100 Mitgliedern kämpften unermüdlich gegen den Großbrand, ehe der Brand gegen 20.00 Uhr endlich unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Erschöpfung bis an die Grenzen. Der Einsatz forderte auch von den Helfern selbst einen hohen Tribut: Zwei Feuerwehrmitglieder erlitten während der stundenlangen Löscharbeiten einen Hitzschlag und mussten ärztlich versorgt werden. Immerhin ein Funke Glück in diesem Unglück: Im Haus befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen.

Solidarität in der Not. Für die betroffene Familie, die nun vor dem Nichts steht, wurde bereits eine Spendenaktion initiiert.

Fazit: Ein einziger unachtsamer Moment mit einem Räucherstäbchen hat einer Familie alles genommen – zurück bleiben nur noch Trümmer und die Hoffnung auf die Solidarität der Gemeinschaft.

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