Preis-Karussell

Sprit-Schock: Benzin und Diesel wieder teurer

Zapfpistole tankt ein weißes Auto an einer Tankstelle mit grünem Kraftstoffventil.
© Getty Images
Das irre Spritpreis-Karussell geht weiter: Am Sonntag waren die Preise noch rückläufig – zu Wochenbeginn sind Benzin und Diesel wieder teurer geworden.
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Zu Beginn der zweiten Ferienwoche haben die Spritpreise noch einmal zugelegt. Am Montag lag der Durchschnittspreis bei Diesel bei 1,852 Euro je Liter, bei Superbenzin waren es 1,773 Euro. Zum Vergleich: Der Dieselpreis kletterte am vergangenen Freitag auf 1,859 Euro, Benzin auf 1,786 Euro. Am Sonntag sanken die Preise (Diesel 1,802 Euro, Super 1,729 Euro).

Die Preise sind damit aber weit entfernt von ihren Höchstständen im April, damals stieg der Dieselpreis teilweise auf mehr als 2,20 Euro für den Liter, Superbenzin kostete teilweise mehr als 1,90 pro Liter, geht aus den Daten der Regulierungsbehörde E-Control hervor.

Teures Rohöl

An den Weltmärkten haben sich die jüngst wieder neu aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten deutlich bemerkbar gemacht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 82,75 US-Dollar. Damit stieg der Preis der globalen Referenzsorte um knapp neun Prozent. Trotz der seit letzter Woche größer werdenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran bewegt sich der Ölpreis aber immer noch deutlich unter dem Niveau vom Beginn des Konflikts. So hatte ein Barrel der Referenzsorte Brent zeitweise etwas mehr als 126 Dollar gekostet.

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