Bis Dezember

Stau-Chaos droht: Baustelle bremst Westautobahn monatelang aus

Straßenbauarbeiten auf einer Autobahn mit Bagger, LKW und abgesperrten Fahrspuren.
© Instagram/ asfinag.at
Autofahrer aufgepasst: Auf der A1 Westautobahn droht ab sofort der totale Stau-Wahnsinn! Eine riesige Baustelle zwischen Haag und St. Valentin sorgt ab Montag für massive Behinderungen und verengte Fahrspuren.
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Für hunderttausende Pendler auf der Westautobahn beginnt am heutigen Montag, dem 7. September, ein echter Nervenkrieg. Die Asfinag startet die Hauptbauphase einer gigantischen Generalsanierung zwischen Haag und St. Valentin. Das bedeutet für alle Autofahrer: Bis Anfang Dezember fällt in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine komplette Fahrspur weg. Statt auf drei Spuren müssen sich die Fahrzeuge nun durch nur noch zwei verengte Fahrstreifen quetschen, was insbesondere zu den Stoßzeiten am Morgen und am Nachmittag für kilometerlange Blechlawinen sorgen wird.

Die Asfinag warnt vor extremen Verzögerungen und bittet die Autofahrer, nach Möglichkeit auf weitreichende Ausweichrouten auszuweichen oder mehr Zeit für die tägliche Fahrt zur Arbeit einzuplanen. Vor allem am Wochenende, wenn der Reiseverkehr einsetzt, droht auf diesem viel befahrenen Abschnitt der absolute Stillstand.

Anschlussstellen dicht: Hier geht wochenlang gar nichts mehr

Als wäre die Spurzusammenlegung nicht schon genug, sperrt die Asfinag in den kommenden Wochen auch noch wichtige Anschlussstellen komplett. Wer in Richtung Salzburg unterwegs ist, muss sich auf Umwege einstellen:

  • Haag-Sperre ab heute: Die Anschlussstelle Haag ist in Fahrtrichtung Salzburg ab dem heutigen 7. September bis zum 8. November komplett gesperrt. Weder Auffahren noch Abfahren ist hier möglich. Die Umleitung führt über Oed und St. Valentin.
  • St. Valentin zieht im November nach: Kaum ist Haag wieder offen, geht das nächste Drama los. Ab November wird die Ausfahrtsrampe in St. Valentin (Fahrtrichtung Salzburg) bis zum 4. Dezember dichtgemacht. Hier müssen Autofahrer über Haag ausweichen.

Die Umleitungen sind zwar beschildert, dürften die umliegenden Bundes- und Landesstraßen jedoch an ihre Kapazitätsgrenzen bringen.

Gigantisches 42-Millionen-Euro-Projekt für die Sicherheit

Die Generalsanierung ist kein spontanes Projekt, sondern läuft bereits seit dem Jahr 2025 auf Hochtouren. Auf einer Länge von satten elf Kilometern wird die komplette Fahrbahn der A1 bis auf das Fundament aufgerissen und komplett neu asphaltiert. Zudem müssen im Baustellenbereich insgesamt 14 Brücken saniert werden, die unter der enormen Verkehrsbelastung der letzten Jahre gelitten haben.

Die Kosten für diesen Baustellen-Hammer sind gewaltig: Die Asfinag nimmt rund 42 Millionen Euro in die Hand, um die viel befahrene Transitstrecke wieder fit für die Zukunft zu machen. Bis Anfang Dezember müssen die Autofahrer nun die Zähne zusammenbeißen – erst dann soll der Verkehr wieder dreispurig und ohne nervige Baustellenampeln rollen.

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