Widertand wächst

1.000 Windräder zu viel: Aufstand auf der Bienenwiese

Bienen statt Windräder.
© zVg
Die Regierung überzieht das Land mit Windindustrieprojekten – auch in Gebieten, die dafür gar nicht vorgesehen sind. Pächter werden gesucht, parallel entstehen vielerorts Rechenzentren mit enormem Strombedarf. Der Widerstand in den betroffenen Orten wächst. Windkraft-Gegner merken sich diesen Termin vor: 12. September.
OE24 auf Google bevorzugen

Schon jetzt stehen in Niederösterreich 840 Windindustrieanlagen, bis 2030 sollen mindestens 200 weitere folgen. Aus dem "Land der 1.000 Landschaften" droht so das "Land der 1.000 Windräder" zu werden.

Bürger sagen Windkraft den Kampf an

Gesetz sorgt für Zündstoff. Verschärft wird die Lage durch das von der Regierung unterzeichnete Beschleunigungsgesetz (EABG): Bürgerinitiativen drohen entmachtet, Gemeinde- und Landeskompetenzen beschnitten zu werden.

Vernetzungstreffen auf der Bienenwiese.
Neuaigen ruft! © zVg

Bienenwiese wird zur Protestbühne

Treffen in Neuaigen. Dagegen regt sich nun österreichweiter Widerstand: Am 12. September 2026 ab 11 Uhr laden Bürgerinitiativen zum Vernetzungstreffen auf die Bienenwiese von Freibauer Bernhard Mayerhofer nach Neuaigen. Am Redepavillon kann – ganz nach Hyde-Park-Manier – jeder Bürger das Wort ergreifen. Parallel entstehen erste Interviews für eine geplante Doku über Windräder in Österreich.

1.000 Windräder-Alarm in NÖ

Kritik an der Windlobby. Die Botschaft der Veranstalter: "Wir sind viele!" Sie werfen der Windlobby unfaires Vorgehen gegen friedliche Bürger vor, die Lebensraum, Fauna und Flora schützen wollen. Während es für die Branche um Milliarden gehe, gehe es den Bürgern um unberührte Landschaft und die Gesundheit der Menschen. Windenergie sei, so die Initiatoren, weder grün noch nachhaltig noch menschengerecht.

Vernetzungstreffen Bürgerinitiativen
Samstag, 12. September 2026, ab 11 Uhr
Bienenwiese in Neuaigen, gegenüber dem Friedhof

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden