Thailand rüstet auf

Touristen-Hotspots werden jetzt aus der Luft überwacht

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Thailand will in seinen beliebten Urlaubsregionen für mehr Sicherheit sorgen. Dafür rüstet die Regierung die Touristenpolizei mit moderner Technik auf – künftig sollen Urlauber unter anderem aus der Luft besser geschützt werden.
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In Thailands beliebten Ferienregionen soll künftig noch mehr Technik zum Einsatz kommen. Die Spezialeinheiten der nationalen Polizei erhalten insgesamt 128 Drohnen.

Damit sollen vor allem touristische Gebiete überwacht werden. Bei Zwischenfällen können die Einsatzkräfte laut Tourismus- und Sportminister Surasak Phancharoenworakul schneller erkennen, was vor Ort passiert.

Zusätzlich werden 32 Fahrzeuge und vier mobile Einsatzzentralen angeschafft. Ziel sei es, Gefahren früher zu erkennen und im Ernstfall schneller reagieren zu können.

450 Taser für die Polizei

Auch bei der persönlichen Ausrüstung legt Thailand nach. Für die Touristenpolizei stehen 1250 sogenannte "Smart Patrol"-Sets bereit. Sie enthalten unter anderem Funkgeräte, Schutz- und Warnwesten sowie Einsatzgürtel. Dazu kommen 450 Elektroschockgeräte für die Einsatzkräfte.

Übersetzer sollen Urlaubern helfen

Nicht nur die Überwachung und Ausrüstung sollen verbessert werden. Auch die Kommunikation mit ausländischen Gästen soll einfacher werden.

Dafür erhalten die Polizisten 900 automatische Übersetzungsgeräte. Sie sollen dabei helfen, Sprachbarrieren schneller zu überwinden und Touristen bei Problemen besser unterstützen zu können.

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Laut dem Tourismusminister sollen die neuen Mittel ausdrücklich auch den ausländischen Gästen zugutekommen. Thailand will damit die Sicherheit in den Urlaubsorten erhöhen und das Vertrauen der Reisenden in das Land stärken.

Härteres Vorgehen gegen Ausländer

Die Aufrüstung der Touristenpolizei kommt kurz nach einer weiteren Verschärfung. Ein neues Ausschaffungsgesetz ist in Kraft getreten, mit dem Thailand härter gegen ausländische Personen vorgehen will, die gegen Gesetze verstoßen oder eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen. Je nach Fall kann neben der Ausschaffung auch ein Einreiseverbot verhängt werden. Thailand setzt damit gleichzeitig auf mehr Kontrolle und mehr Schutz in seinen stark besuchten Ferienregionen.

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