Wien. Todesangst hatte eine junge Frau in Wien ausgestanden, als sie am 7. August am Weg nach Hause von einem 40-Jährigen angegriffen wurde. Der Mann, dem nun der Prozess wegen versuchter Vergewaltigung gemacht wurde, stieß sie brutal in ein Gebüsch, legte sich auf sie drauf und würgte sie minutenlang, dass sie fast ohnmächtig wurde. Dabei erlitt die Frau eine Absprengung des Halswirbels - sie musste bis vor kurzem eine Halskrause tragen - und einen Daumenbruch.
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"Ich dachte, jetzt sterbe ich"
Das Opfer schildert ihr Martyrium mit eindringlichen Worten: "Mir wurde ganz schwarz vor Augen. Ich dachte: Jetzt ist es aus, jetzt sterbe ich!" Neben "Hilfe" habe sie auch "Feuer" geschrien, weil sie im Hinterkopf hatte, dass Menschen darauf eher reagieren und ihr helfen würden. Deshalb habe der Rumäne ihr mit aller Kraft den Mund zugehalten. Als sie mit ihrem Handy immer wieder auf den Kopf des Mannes schlug, entriss er ihr das Telefon und flüchtete.
Der Beschuldigte indes bestritt vehement den sexuellen Übergriff. "Ich hatte keine schlechten Absichten", sagte der Mann. Zu dem ebenfalls angeklagten Raub des Mobiltelefons bekannte er sich schuldig. Er wollte sich mit dem Erlös eine Fahrkarte in seine Heimat kaufen.
Die junge Tirolerin entgegnet vehement: "Nein, er wollte auf mich drauf." Er hätte jederzeit zuvor das Telefon entreißen können. "Ich wollte ihn sogar kratzen, damit ich DNA unter den Fingernägeln hab, falls am nächsten Tag meine Leiche gefunden wird."
Die Verhandlung wurde zur Einholung eines Gutachtens vertagt.
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