Vor WM-Kracher
Viagra-Wirbel bei England
Britische Medien hatten spekuliert, die Mannschaft könnte auf das Potenzmittel Viagra zurückgreifen, um die Auswirkungen der Höhenlage im legendären Aztekenstadion zu verringern. Das Stadion liegt auf mehr als 2.200 Metern über dem Meeresspiegel, wo die dünnere Luft die körperliche Belastung erhöht.
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Trainer Thomas Tuchel stellte die Spekulationen jedoch unmissverständlich klar. Auf einer Pressekonferenz vor dem Spiel zeigte sich der deutsche Teamchef amüsiert und sagte: "Das ist nicht wahr." Von entsprechenden Überlegungen oder Plänen innerhalb der Mannschaft könne keine Rede sein.
Ausgelöst worden war die Debatte unter anderem durch einen Bericht der britischen Boulevardzeitung "The Sun". Darin wurde auf wissenschaftliche Untersuchungen verwiesen, wonach der Wirkstoff Sildenafil – besser bekannt als Viagra – unter bestimmten Bedingungen die Sauerstoffversorgung verbessern und Beschwerden in großer Höhe lindern könnte. Gleichzeitig betonte das Blatt aber, es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass die englische Nationalmannschaft das Medikament tatsächlich verwende.
Für einen Lacher sorgte Routinier Jordan Henderson. Auf die Frage, was gegen die Höhenluft helfe, antwortete der 36-Jährige zunächst trocken: "Viagra hilft." Kurz darauf schob er mit einem Grinsen hinterher: "Das war ein Witz." Damit war das Thema für die Engländer vor dem Achtelfinal-Duell endgültig erledigt.
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