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Welcher Reisetyp sind Sie? Das verraten Ihre Reisegewohnheiten über Ihren Charakter

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Fünf Outfits zu viel im Koffer, Kopfhörer am Gate oder Sightseeing direkt nach der Ankunft: Unsere Reise-Marotten zeigen, wie wir mit Planung, Stress und neuen Menschen umgehen. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Omio offenbart außerdem überraschende Unterschiede zwischen Altersgruppen.
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Wer lange vor der Abreise fertig gepackt hat, reist vermutlich anders als jemand, der regelmäßig zum Gate sprintet. Auch die Wahl zwischen Fenster und Gang oder der Griff zu den Kopfhörern kann Hinweise darauf geben, ob wir eher sicherheitsorientiert, spontan, kontaktfreudig oder ruhebedürftig sind.

Natürlich ersetzt das keinen wissenschaftlichen Persönlichkeitstest. Die aktuelle Omio-Auswertung zeigt aber zehn Reisegewohnheiten, in denen sich wohl fast jeder wiedererkennt. Welcher Reisetyp sind Sie?

1. Die Überpacker:innen: für jede Situation gerüstet

Zwei zusätzliche Jacken, ein zweites Paar Schuhe und mindestens ein Outfit, das mit großer Wahrscheinlichkeit ungetragen wieder nach Hause reist: Überpacker möchten für alle Eventualitäten vorbereitet sein.

Das spricht für ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis und den Wunsch, auch in einer ungewohnten Umgebung die Kontrolle zu behalten. Laut Umfrage geben 46 Prozent der Frauen an, zu viel einzupacken, bei den Männern sind es 25 Prozent. Auch Reisepass und Unterlagen kontrollieren Frauen häufiger mehrmals.

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2. Die Gate-Checker:innen: Planung ist alles

Sie sind lieber eine Stunde zu früh am Flughafen, als auch nur fünf Minuten nervös zu werden? Dann gehören Sie zu den Gate-Checker. Dieser Reisetyp ist gewissenhaft, vorausschauend und möchte vermeidbaren Stress möglichst ausschließen.

61 Prozent der Befragten kommen lieber frühzeitig am Flughafen oder Bahnhof an. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei den Babyboomern: 65 Prozent planen bewusst zusätzliche Zeit ein, bei der Gen Z sind es nur 46 Prozent.

3. Die Last-Minute-Reisenden: optimistisch bis zur letzten Minute

Koffer schließen, Taxi rufen und hoffen, dass die Sicherheitskontrolle heute nicht zu lange dauert: Last-Minute-Reisende vertrauen darauf, dass am Ende schon alles gut gehen wird.

Das kann für Spontaneität, Flexibilität und eine gewisse Risikobereitschaft sprechen – manchmal aber auch für ein sehr optimistisches Zeitgefühl. 12 Prozent der Gen Z geben an, häufig spät loszufahren und dadurch unter Druck zu geraten. Bei den Babyboomern sind es nur zwei Prozent. Sieben Prozent der jungen Reisenden vergessen zudem häufiger schwer ersetzbare Dinge wie Reisepass oder Medikamente.

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4. Die Kopfhörer-Fans: Bitte nicht ansprechen

Kopfhörer auf, Playlist an und die Außenwelt ausblenden: Wer auf Reisen gerne in der eigenen Bubble bleibt, schützt damit häufig ganz bewusst seine Ruhe und Energie.

Das bedeutet nicht automatisch, dass dieser Reisetyp ungesellig ist. Kopfhörer können auch dabei helfen, Reizüberflutung und den Trubel an Flughäfen oder Bahnhöfen besser auszuhalten. Besonders die Gen Z grenzt sich unterwegs gerne akustisch ab: 21 Prozent tragen Kopfhörer, um nicht angesprochen zu werden. Bei den Babyboomern sind es lediglich vier Prozent.

Ältere Reisende suchen dafür häufiger den Kontakt: 30 Prozent der Boomer kommen unterwegs gerne mit Fremden ins Gespräch, bei der Gen Z sind es elf Prozent.

5. Die Fensterplatz-Fans: Hauptsache Aussicht

Fensterplatz-Fans möchten von der Reise möglichst viel mitbekommen. Sie beobachten vorbeiziehende Landschaften, fotografieren das Wolkenmeer und nehmen dafür sogar in Kauf, über ihre Sitznachbarn klettern zu müssen.

Das deutet auf Neugier, Erlebnisorientierung und ein Auge für besondere Momente hin. 35 Prozent der Befragten sitzen am liebsten am Fenster. Der Gang ist lediglich für zwölf Prozent die erste Wahl.

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6. Die Snack-Vorsorger:innen: praktisch und preisbewusst

Belegtes Brot, Müsliriegel und Gummibärchen dürfen bei diesem Reisetyp nicht fehlen. Snack-Vorsorger überlassen ihr Wohlbefinden ungern dem Angebot am Flughafen oder Bahnhof – und möchten dafür auch keine überhöhten Preise bezahlen.

35 Prozent nehmen deshalb Essen von zu Hause mit. Besonders gut vorbereitet ist ausgerechnet die sonst eher spontane Gen Z: 41 Prozent bringen eigene Snacks mit, bei den Babyboomern sind es 28 Prozent. Ganz immun gegen spontane Käufe sind die Jüngeren trotzdem nicht. 24 Prozent besorgen kurz vor der Abreise noch zusätzliche Süßigkeiten oder Snacks.

7. Die Duty-Free-Bummler:innen: neugierig, aber nicht unbedingt kauffreudig

Parfum testen, Sonnenbrillen probieren und durch die Regale stöbern: Für Duty-Free-Bummler gehört der Shop fast so selbstverständlich zum Flughafen wie die Sicherheitskontrolle.

Dieser Reisetyp ist neugierig, spielerisch und nutzt die Wartezeit gerne für kleine Entdeckungen. Ein Kauf muss daraus nicht entstehen. 15 Prozent der Gen Z testen im Duty-Free-Shop bewusst teure Produkte, obwohl sie bereits wissen, dass sie diese nicht kaufen werden. Bei den Babyboomern sind es sechs Prozent.

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8. Die Souvenir-Sammler:innen: Erinnerungen zum Mitnehmen

Magnet, Tasse oder eine lokale Spezialität: Souvenir-Sammler möchten nicht nur Fotos, sondern auch ein greifbares Stück Urlaub mit nach Hause nehmen. Häufig denken sie dabei zuerst an Familie und Freund.

Das spricht für Verbundenheit, Großzügigkeit und eine sentimentale Seite. 28 Prozent bringen fast immer Mitbringsel für ihre Liebsten mit. Bei der Gen Z sind es sogar 37 Prozent, bei den Babyboomern 20 Prozent. Junge Reisende kaufen Souvenirs außerdem deutlich lieber direkt am Urlaubsort als später online.

9. Die Menschenbeobachter:innen: Das Gate ist ihre Bühne

Wer braucht schon eine Serie, wenn sich rund um das Gate genügend kleine Dramen abspielen? 41 Prozent der Reisenden beobachten beim Warten gerne andere Menschen.

Menschenbeobachter sind häufig aufmerksam, neugierig und können sich gut selbst beschäftigen. Sie registrieren Details, beobachten Dynamiken und erfinden vielleicht insgeheim ganze Lebensgeschichten zu ihren Mitreisenden – ohne mit ihnen sprechen zu müssen.

10. Die Ankommer:innen: Sightseeing kann warten

Nach der Ankunft zuerst ins Hotel, kurz hinlegen und in Ruhe orientieren: Ankommer stürzen sich nicht sofort ins Programm. Sie brauchen einen Moment, um körperlich und mental am Reiseziel einzutreffen.

Das kann für ein gutes Gespür für die eigenen Bedürfnisse und einen bewussten Umgang mit Energie sprechen. 38 Prozent möchten sich nach der Anreise zunächst ausruhen. Nur 18 Prozent ziehen trotz Müdigkeit am liebsten sofort los, um die Umgebung zu erkunden.

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