Paradies

Die "Karibik Kroatiens" ist das perfekte Spätsommerziel

© Getty Images
Türkisfarbenes Wasser, helle Strände und deutlich weniger Trubel als im Hochsommer: Dugi Otok zeigt sich im September von seiner schönsten Seite. Die kroatische Insel ist zudem überraschend einfach ab Österreich erreichbar.
OE24 auf Google bevorzugen

Als "Karibik Kroatiens" wird vor allem der Strand Sakarun im Nordwesten der Insel Dugi Otok bezeichnet. Das liegt am hellen Sand, dem weißlichen Meeresboden und dem seichten, intensiv türkisfarbenen Wasser. Im Spätsommer kommt ein weiterer Vorteil hinzu: Wenn sich die Strände an der kroatischen Küste langsam leeren, bleibt die Adria noch angenehm warm.

Damit eignet sich Dugi Otok perfekt für alle, die den Sommer verlängern möchten – ohne noch einmal mitten im August-Trubel zu landen.

© Getty Images/iStockphoto

Darum erinnert Sakarun an die Karibik

Sakarun gehört zu den bekanntesten Stränden der Region Zadar. Die geschützte Bucht fällt besonders flach ins Meer ab, weshalb das Wasser bei Sonnenschein fast unwirklich türkis leuchtet. Pinien rund um den Strand sorgen für mediterranes Flair und natürliche Schattenplätze.

Gerade im Juli und August kann es hier allerdings voll werden, da zahlreiche Ausflugsboote Sakarun ansteuern. Im September kehrt deutlich mehr Ruhe ein. Wer den Strand beinahe für sich erleben möchte, sollte trotzdem früh am Morgen oder am späteren Nachmittag kommen. Dann sind nicht nur weniger Tagesgäste da, auch das Licht bringt die verschiedenen Blautöne besonders schön zur Geltung.

Warum sich Dugi Otok im September besonders lohnt

An der dalmatinischen Küste liegen die Tageshöchstwerte im September häufig noch bei rund 25 Grad, während das Meer vielerorts angenehme 23 bis 25 Grad erreicht. Gleichzeitig ist die größte Sommerhitze vorbei – ideal für eine Kombination aus Baden, Wandern und Inselerkundungen.

Auch Unterkünfte sind nach dem Ende der Hauptsaison häufig günstiger und auf den Straßen, Fähren und in den Restaurants wird es ruhiger. Besonders empfehlenswert ist die erste Septemberhälfte. Gegen Ende des Monats kann das Wetter wechselhafter werden, außerdem reduzieren manche Beachbars und Konobas bereits ihre Öffnungszeiten.

© Getty Images

Diese Orte sollte man auf Dugi Otok sehen

Sakarun ist der bekannteste Strand, aber nicht der einzige Grund für eine Reise. Am südlichen Ende der lang gezogenen Insel liegt der Naturpark Telašćica. Seine steilen Klippen ragen bis zu 161 Meter über das Meer, dazwischen befinden sich kleine Buchten und der Salzwassersee Mir. Die Landschaft wirkt deutlich wilder als der sanfte Strand von Sakarun.

Im Nordwesten lohnt sich ein Abstecher zum Leuchtturm Veli Rat. Er wurde 1849 erbaut, ist 42 Meter hoch und gilt als höchster Leuchtturm der Adria. Rundherum liegen kleine Buchten, die sich gut zum Schwimmen und Schnorcheln eignen.

Weitere Highlights sind der ruhigere Strand Veli Žal, Kajaktouren entlang der Küste und ein Bootsausflug zu den benachbarten Kornaten. Für einen Abend mit Restaurants und etwas mehr Atmosphäre bietet sich der Hafenort Sali im Süden der Insel an.

Für wen eignet sich die "Karibik Kroatiens"?

Dugi Otok passt besonders gut zu Paaren, Ruhesuchenden, Familien und allen, die ihren Strandurlaub mit Naturerlebnissen verbinden möchten. Für Partys, große Resorts und ein dichtes Unterhaltungsprogramm ist die Insel weniger geeignet. Stattdessen bestimmen kleine Apartments, Fischerdörfer, einfache Konobas und abgelegene Buchten das Bild.

Ideal sind vier bis fünf Tage. Wer Sakarun in den Mittelpunkt stellen möchte, übernachtet am besten im Norden rund um Božava, Soline oder Veli Rat. Für Telašćica und Ausflüge zu den Kornaten ist Sali der bessere Ausgangspunkt.

Dugi Otok ist damit keine Karibik-Kopie, sondern eine ruhigere, näher gelegene Alternative: mit warmem Meer, spektakulären Küsten und einer Anreise, die selbst für einen spontanen Spätsommertrip noch gut machbar ist.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden