Geheime Traumziele

Perfekt für den Spätsommer: Von diesen Italien-Geheimtipps haben Sie noch nie gehört!

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Rom, Florenz, Venedig oder die Amalfiküste kennt jeder. Doch abseits der berühmten Urlaubsklassiker verstecken sich Orte, die selbst eingefleischte Italien-Fans noch überraschen. Diese sieben Reiseziele sind perfekt für einen entspannten Spätsommer voller Dolce Vita.
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Italien zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Urlaubsländern Europas. Entsprechend voll kann es in den Sommermonaten an den Stränden, in den historischen Altstädten und vor den berühmtesten Sehenswürdigkeiten werden. Wer das Land lieber von seiner ruhigeren und ursprünglicheren Seite kennenlernen möchte, sollte deshalb die bekannten Klassiker für einmal links liegen lassen.

Gerade der Spätsommer ist der ideale Zeitpunkt für eine Reise abseits der ausgetretenen Pfade. Das Meer ist noch angenehm warm, die größte Urlaubswelle ist bereits vorbei und in vielen Regionen lässt sich das italienische Lebensgefühl nun deutlich entspannter genießen. Urlaubsguru präsentiert sieben außergewöhnliche Orte, von denen viele Reisende vermutlich tatsächlich noch nie gehört haben.

Polignano a Mare

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Weiß gekalkte Häuser, schroffe Felsen und tiefblaues Meer: Polignano a Mare thront an der Küste Apuliens spektakulär über der Adria. Die verwinkelten Gassen der Altstadt führen immer wieder zu Aussichtsterrassen, von denen sich ein traumhafter Blick über die Küste eröffnet.

Bekannt ist die Stadt außerdem für ihre Grotten und das berühmte Höhlenrestaurant Grotta Palazzese. Ganz so verschlafen, wie es auf den ersten Blick wirkt, ist Polignano a Mare allerdings nicht. Der Ort war bereits mehrfach Austragungsort des Red Bull Cliff Diving, bei dem einige der besten Klippenspringer der Welt aus 24 Metern Höhe ins Meer springen.

Riviera del Conero

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Während sich an der Amalfiküste im Sommer Autos und Urlauber durch die kleinen Orte drängen, geht es an der Riviera del Conero noch vergleichsweise ruhig zu. Der Küstenabschnitt liegt in der mittelitalienischen Region Marken und begeistert mit steilen Klippen, dichtem Grün und überraschend klarem Wasser.

Besonders sehenswert ist die Bucht von Portonovo mitten im Naturpark Monte Conero. Die sogenannte "grüne Bucht" ist von üppiger Vegetation umgeben und wirkt mit ihrem hellen Strand und dem türkisfarbenen Meer fast wie eine Filmkulisse. Ein perfekter Ort für alle, die Strandurlaub und Natur miteinander verbinden möchten.

Matera

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Matera gehört zu den außergewöhnlichsten Städten Italiens. Berühmt ist der Ort in der Region Basilikata für seine historischen Höhlensiedlungen, die sogenannten Sassi di Matera. Die in den Felsen geschlagenen Häuser, Kirchen und Gassen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und verleihen der Stadt eine beinahe mystische Atmosphäre.

Viele der einst einfachen Höhlenwohnungen wurden inzwischen zu kleinen Hotels, Restaurants und Ateliers umgebaut. Rund um Matera lohnt sich außerdem eine Wanderung durch das zerklüftete Flusstal der Gravina. Vor allem in den frühen Morgenstunden und während des Sonnenuntergangs zeigt sich die Felsenstadt von ihrer eindrucksvollsten Seite.

Cremona

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Cremona liegt in der Lombardei, wird bei einer Norditalien-Reise jedoch häufig übersehen. Dabei wartet die historische Altstadt mit mittelalterlichen Gebäuden, prachtvollen Kirchen und gemütlichen Plätzen auf.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der 112 Meter hohe Glockenturm Torrazzo. Wer die Stufen nach oben bewältigt, wird mit einem beeindruckenden Blick über Cremona und die umliegende Landschaft belohnt. Weltberühmt wurde die Stadt allerdings durch den Geigenbauer Antonio Stradivari. Im Museo del Violino können Besucherinnen und Besucher mehr über die traditionsreiche Kunst des Geigenbaus erfahren.

Auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten: Die Landschaft rund um den Fluss Po eignet sich hervorragend für Radtouren, Spaziergänge und andere Outdoor-Aktivitäten.

Die Pontinischen Inseln

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Capri, Sardinien oder Sizilien kennt jeder. Von den Pontinischen Inseln haben hingegen selbst viele Italienurlauber noch nie gehört. Die Inselgruppe liegt nur wenige Kilometer vor der Küste Latiums und besteht aus Gavi, Zannone, Palmarola, Ventotene, Santo Stefano und Ponza.

Die Inseln begeistern mit einsamen Buchten, versteckten Grotten, steilen Felsküsten und weitgehend unberührter Natur. Einige von ihnen sind sogar unbewohnt. Ponza verfügt über die beste touristische Infrastruktur und bietet kleine Hotels, Ferienwohnungen, Restaurants und Bars, ohne dabei den Charme einer ursprünglichen Mittelmeerinsel verloren zu haben.

Erreichbar sind die Inseln mit der Fähre, unter anderem vom italienischen Festland und über Verbindungen aus der Region rund um Neapel. Wer im Spätsommer noch einmal richtig abschalten möchte, findet hier eine überraschend ruhige Alternative zu Italiens bekannten Inseln.

Pistoia

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Florenz ist voll, Pisa überlaufen und rund um den Schiefen Turm gibt es kaum ein Durchkommen? Dann lohnt sich ein Abstecher nach Pistoia. Die toskanische Stadt liegt nur etwa eine Autostunde von Florenz entfernt, wird von internationalen Reisenden aber häufig übersehen.

Im historischen Zentrum reihen sich eindrucksvolle Bauwerke aus der Romanik und Gotik aneinander. Mittelpunkt der Stadt ist die Piazza del Duomo mit der Cattedrale di San Zeno und ihrem markanten Glockenturm. In den umliegenden Gassen warten kleine Cafés, traditionelle Restaurants und Geschäfte, in denen es deutlich gemütlicher zugeht als in den großen Touristenstädten.

Pistoia ist damit die perfekte Wahl für alle, die das klassische Toskana-Gefühl erleben möchten – nur ohne Menschenmassen und endlose Warteschlangen.

Chioggia

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Kanäle, Brücken, schmale Gassen und bunte Häuser: Chioggia erinnert auf den ersten Blick stark an Venedig. Das Fischerstädtchen liegt am südlichen Ende der venezianischen Lagune und wird deshalb häufig als "kleines Venedig" bezeichnet.

Im Gegensatz zum berühmten Vorbild geht es hier jedoch wesentlich ruhiger und ursprünglicher zu. Statt Souvenirgeschäften und großen Reisegruppen prägen Fischerboote, kleine Lokale und der traditionelle Fischmarkt das Stadtbild. Gleichzeitig befindet sich mit Sottomarina ein langer Sandstrand direkt in der Nähe.

Chioggia ist damit ideal für alle, die romantische Lagunenstimmung, gutes Essen und einen entspannten Strandurlaub miteinander verbinden möchten.

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