Globales Update
Neue Funktionen: Wie PayPal den Onlinehandel umkrempelt
Montag bringt die Nachricht über das PayPal-Update viel Bewegung in den digitalen Markt, was auch für die vielen Online-Shopper in Österreich spürbare Änderungen beim virtuellen Checkout bedeutet. Im internationalen Geschäft erweitert der Dienst sein Angebot deutlich, damit Händler ihren Kunden in verschiedenen Ländern künftig mehr vertraute Zahlungsarten direkt anbieten können. Ermöglicht wird dieser Schritt in enger Zusammenarbeit mit dem langjährigen Technologiepartner PPRO. Ziel der Kooperation ist es, internationalen Onlineshops den Zugang zu landestypischen Bezahlverfahren zu erleichtern und den Einkauf im Ausland komfortabler zu machen.
Lokale Favoriten im Fokus
Immer mehr Menschen kaufen bei ausländischen Shops ein, wollen dort aber trotzdem mit den Methoden zahlen, die sie aus ihrem Heimatmarkt kennen. Zu den neuen Bezahloptionen zählen laut dem Magazin „Financial IT” unter anderem Swish in Schweden, MB WAY in Portugal, BLIK Pay Later in Polen sowie Pix in Brasilien. Für die Händler ist dieser Schritt ein wichtiger Hebel, um über den eigenen Markt hinaus zu wachsen. Vertraute Zahlungsmethoden sollen den Bezahlvorgang vereinfachen, die Zufriedenheit der Kunden verbessern und die Zahl der ungeliebten Kaufabbrüche effektiv reduzieren.
Auch interessant
Milliardenmarkt in Europa
PayPal verweist in diesem Zusammenhang auf das starke Wachstum des grenzüberschreitenden Onlinehandels in Europa. Nach Unternehmensangaben liegt der internationale E-Commerce-Markt auf dem Kontinent inzwischen bei fast 359 Milliarden Euro. Mit der Erweiterung deckt die Plattform nun noch mehr lokale Zahlungsarten ab – darunter klassische Banküberweisungen, digitale Wallets und auch bargeldbasierte Bezahlverfahren. Verbraucher sehen dadurch beim Einkauf in internationalen Shops künftig deutlich häufiger die Bezahlwege, die sie bereits aus dem Alltag kennen und nutzen.
Sicherheit beim Checkout
Die Erweiterung trifft einen sensiblen Punkt im Onlinehandel. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät Verbrauchern, bei Online-Zahlungen immer Komfort und Sicherheit genau gegeneinander abzuwägen. Als vergleichsweise sicher gelten laut den Experten etwa Kreditkartenzahlungen mit Schutzverfahren wie 3D-Secure, weil sich bei Problemen oft eine Rückbuchung anstoßen lässt. Kritischer sieht das BSI vor allem die Vorkasse, wenn ein Shop unbekannt ist. Mehr lokale Zahlarten machen internationales Shoppen zwar bequemer, entscheidend bleibt aber, ob die jeweilige Methode im Streitfall auch guten Schutz bietet.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden