Hunter Competition

Wiener Barkeeper mixt sich erneut nach London

Ein Mann jubelt mit einem Ticketschein in einer Bar bei einem Wettbewerb, andere applaudieren.
© GOLT Agency
Mit zwei starken Drinks und jeder Menge Kreativität hat sich der Wiener Bartender Steven Daevel den Titel bei der österreichischen Meister Hunter Competition 2026 gesichert und löst damit erneut das Ticket für das große Finale der Hunter Competition in London.
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In der Olinda Bar in Wien trafen am 28. September die besten Bartender des Landes aufeinander. Gegen zehn Mitbewerber setzte sich am Ende Steven Daevel von DASHXDROP durch und holte sich bereits zum zweiten Mal den österreichischen Meistertitel. Schon 2024 hatte der Wiener den Bewerb gewonnen, nun gelang ihm der nächste große Coup.

Ein Cocktailglas mit Schaum steht auf einer mit Gras dekorierten Holzplatte, im Hintergrund eine Flasche.
Mit seinem Drink "Mast be Remembered" spielte Daevel auf das Fußballtrikot-Sponsoring von Jägermeister an. © GOLT Agency

Für die erste Challenge mussten die Teilnehmer einen Drink mit mindestens 30 Milliliter Jägermeister Manifest und genau drei weiteren Zutaten kreieren. Daevel überzeugte mit seiner Eigenkreation "Mast Be Remembered". Dabei setzte er unter anderem auf einen selbst hergestellten Radler-Cordial und verband den Drink mit einer Hommage an die Mast-Jägermeister-Fußballära. Passend dazu servierte er seine Kreation im Fußballtrikot vor einem eigens gestalteten Mini-Stadion.

Cocktail mit Schaum in einem Glas auf einem Untersetzer, Flasche im Hintergrund.
Cortez Kreation "Meister Hunter Far from Home" setzt auf Jackfruit, geräucherte Ananas, Calamansi und Ube. © GOLT Agency

Doch mit einem vorbereiteten Drink allein war der Sieg noch längst nicht fix. In einer zweiten Aufgabe mussten die Finalisten Spontanität beweisen. Mit 60 Minuten Zeit und einem Budget von 40 Euro ging es auf den Naschmarkt, wo Zutaten für einen Highball mit Jägermeister Orange besorgt werden mussten. Zurück an der Bar galt es, aus den Einkäufen einen harmonischen Drink zu entwickeln. Genau hier spielte Daevel seine Stärken aus: Er zeigte nicht nur Ideenreichtum, sondern auch Nervenstärke unter Zeitdruck und überzeugte damit die vierköpfige Jury auf ganzer Linie.

Starke Konkurrenz und internationales Finale

Den zweiten Platz sicherte sich Phillip Cortez vom Wiener Lokal Miss Saigon. Sein Drink "Meister Hunter: Far from Home" kombinierte außergewöhnliche Zutaten wie Jackfruit, geräucherte Ananas, Calamansi und Ube. Für Daevel geht die Reise nun von Wien direkt auf die internationale Bühne. Von 15. bis 17. November trifft er in London auf Bartender aus aller Herren Ländern und kämpft dort um den Titel Meister Hunter 2026.

Zwei Männer feiern bei einer Preisverleihung mit Rucksäcken vor Regalen voller Likörflaschen.
Phillip Cortez freute sich über den zweiten Platz. © GOLT Agency

"Dass ich nach 2024 jetzt zum zweiten Mal den österreichischen Titel holen konnte, bedeutet mir unglaublich viel. Bei so einem starken Teilnehmerfeld muss an diesem Tag einfach alles zusammenspielen, von der Idee über den Geschmack bis zur Präsentation. Umso schöner ist es, dass ich die Jury erneut mit meinen Drinks überzeugen konnte. Jetzt freue ich mich riesig darauf, Österreich noch einmal beim internationalen Finale in London zu vertreten", erklärt Steven Daevel, Meister Hunter Österreich 2026.

Sieben Menschen posieren lachend in einer Bar mit einer großen Reiseticket-Tafel.
Phillip Cortez und Steven Daevel. © GOLT Agency

"Die elf Finalisten haben gezeigt, wie viel Kreativität, handwerkliches Können und Persönlichkeit in der österreichischen Barszene steckt. Steven hat gezeigt, dass er sowohl mit einer starken eigenen Idee als auch spontan überzeugen kann. Wir freuen uns sehr darauf, ihn in London auf der internationalen Bühne zu sehen und wünschen ihm viel Erfolg für das internationale Finale", betont Denise Posch, Brand Managerin Jägermeister Österreich bei Liquid Spirits.

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