Nika Röffen

Zwangsstörung: So will Frauke Ludowigs Tochter Betroffenen helfen

© Loui.Rocks via Getty Images
Nika Röffen, die 21-jährige Tochter von TV-Star Frauke Ludowig, bricht ein Tabu – und erzählt offen, wie ihre eigenen Gedanken zum Gefängnis wurden.
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Über psychische Erkrankungen zu sprechen, erfordert Mut. Besonders dann, wenn die eigene Familie in der Öffentlichkeit steht. Nika Röffen, die 21-jährige Tochter von RTL Exclusiv-Moderatorin Frauke Ludowig (62), tut genau das – und bricht damit ein Tabu.

Die Zwänge bestimmten ihr Leben

Auf TikTok erzählt die Beauty von ihrer Zwangsstörung, die sie seit ihrem 14. Lebensjahr begleitet. Was nach außen kaum sichtbar war, bestimmte zeitweise nahezu jeden Moment ihres Alltags. Besonders quälend war das sogenannte "magische Denken": die Vorstellung, bestimmte Handlungen wiederholen zu müssen, weil sonst einem geliebten Menschen etwas Schlimmes passieren könnte. Die Zwänge wurden so mächtig, dass Essen, Treppensteigen oder Schlafengehen zur Herausforderung wurden.

Kein perfektes Happy End

Auf Social Media outete Nika ihr Leiden. © Instgram/nika.roeffen
“Manchmal
habe ich drei, vier Stunden gebraucht, bis ich essen konnte...”

Nika Röffen

Als sich ihr Zustand während des Studiums dramatisch verschlechterte, suchte Röffen professionelle Hilfe. Rund ein Jahr verbrachte sie in einer Klinik. Eine Entscheidung, über die sie heute mit bemerkenswerter Klarheit spricht: Ohne diesen Aufenthalt, sagt sie, wisse sie nicht, ob sie noch am Leben wäre. Bis heute ist sie in therapeutischer Behandlung.

Keine einfache Heilung und kein perfektes Happy End präsentiert Nika Röffen damit – aber sie will anderen Betroffenen zeigen, dass man lernen kann, mit einer solchen Zwangsstörung umzugehen. Sie studiert inzwischen in Berlin, reist wieder und blickt zuversichtlicher nach vorn. Indem sie öffentlich ausspricht, was viele aus Scham verbergen, macht sie psychische Krankheit sichtbar – nicht als Schwäche, sondern als Realität.

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