ICE auf Rädern

730 PS starker Audi RS6 ist ausverkauft

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Limitierte Stückzahl wurde erreicht; nun heißt es warten auf den Nachfolger.

In unserem Test zeigte der 605 PS starke RS6 performance was in ihm steckt. Doch selbst die stärkste Ausbaustufe des großen Audi-Kombis reichte einigen scheinbar nicht. Diese These untermauert jedenfalls der RS6-R, den Abt Sportsline als limitiertes Sondermodell in den Handel brachte. Mit 730 PS und einem imposanten Optikpaket sorgte dieser superteure Eilfrachter für Aufsehen. Doch nun ist nach 25 gebauten Exemplaren Schluss mit dem ABT RS6-R – die limitierte Stückzahl ist erreicht. CEO Hans-Jürgen Abt findet für Leerausgegangene tröstende Worte: „2017 bringt Audi die Generation C8 des Audi A6 an den Start. Als größter Audi-Veredler weltweit sind wir natürlich auch hier von Anfang an wieder dabei!“ Wermutstropfen: Mit dem neuen RS-Topmodell könnte es bei Audi bis 2019 dauern.

730 PS starker Audi RS6 ist ausverkauft
© ABT Sportsline
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Viel Sichtcarbon

Doch blicken wir noch einmal auf den  RS6-R zurück. Opulent fiel das Abt-Technikpaket für den Motor aus, das aus 560 PS satte 730 PS machte. Eine speziell adaptierte Edelstahl-Abgasanlage sorgte dabei mit zwei Doppelendrohren für beeindruckenden Klang und einen sportlichen Look. Apropos Optik: Ausgewählte Partien aus Sichtcarbon waren ein Stilmerkmal der Karosserieanbauteile: Sie fanden sich sowohl bei der Frontlippe als auch an den Lufteinlassblenden, den Seitenschwelleraufsätzen und der Heckschürze. Spiegelkappen, Kotflügeleinsätze und ein Heckspoiler vervollständigten das Paket.

730 PS starker Audi RS6 ist ausverkauft
© ABT Sportsline
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Felgen, Reifen und Fahrwerk

Auch die 22 Zoll großen "FR"-Leichtmetallräder sind ein Hingucker. Mit ihrem schwarzen Korpus und frontpolierten Doppelspeichen fanden sie sogar einen Mix aus Sportlichkeit und Luxus. Manchen könnte die Felgen aber etwas zu viel "bling-bling" sein. Beim ABT RS6-R gehen sie jedenfalls eine "Ehe" mit Dunlop-Pneus der Dimension 295/25 ZR22 ein. Im Verein mit speziellen Gewindefahrwerksfedern sorgen sie für superkleberverdächtigen Fahrbahnkontakt. Dass der noch zu präsentierende Nachfolger hier aber noch eine Schippe drauflegen wird, kann als sicher angenommen werden.

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