Modellpalette erweitert

Alle Infos zur neuen Audi A3 Limousine

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Die Stufenheckversion des noblen Kompakten ist etwas teurer als der Sportback.

Wenige Wochen nach der Präsentation des  neuen A3 Sportback  legt Audi mit der Limousine nach. Nach dem neuen Skoda  Octavia  ist der noble Ingolstädter der zweite Ableger des weiterentwickelten Baukastens (MQB evo), der in dieser Karosserieform in den Handel kommt. VW  Golf 8  und Seat  Leon  sind ja nur als 5-Türer bzw. Kombi erhältlich. Zu den Hauptkonkurrenten der neuen A3 Limousine zählt neben der Mercedes  A-Klasse Limousine  auch das brandneue BMW  2er Gran Coupé . Darüber hinaus zielt noch der Mazda3 Sedan auf die selbe Zielgruppe ab. Beim Image kann der günstigere Japaner aber nicht ganz mithalten.

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Design und Abmessungen

Optisch gibt es keinerlei Überraschungen. Bis zur B-Säule gleicht die A3 Limousine dem um 15 Zentimeter kürzeren Sportback. Hinten läuft sie jedoch in einer durchaus eleganten Stufenheckform aus. Während beim Sportback die Karosserielinie über dem Schweller vor dem hinteren Radlauf in einem Knick nach oben zur Rückleuchte verläuft und so das kurze Heck betont, streckt sie sich bei der Limousine bis zum hinteren Stoßfänger. Die Dachlinie verläuft ab der B-Säule nach unten und endet in einem Spoiler auf der Heckklappe. Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Fahrzeug bei unverändertem Radstand um vier Zentimeter auf 4,50 Meter Länge gewachsen. In der Breite hat die Limousine um zwei Zentimeter auf nun 1,82 Meter zugelegt, in der Höhe um einen Zentimeter auf 1,43 Meter. Das Resultat sind laut Audi eine gestiegene Kopffreiheit – vorn gut zwei Zentimeter – und etwas mehr Ellenbogenfreiheit. Das Kofferraumvolumen erreicht mit 425 Litern exakt das Niveau des Vorgängers. Die Front dominiert der große Singleframe mit Wabengitter, der von schmalen Scheinwerfern flankiert wird. Bei der Top‑Version mit Matrix LED-Technologie ist hier das neue digitale Tagfahrlicht untergebracht.

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Cockpit

Das Cockpit wird eins zu eins vom Sportback übernommen. Somit stechen auch hier die eckigen und weit oben angeordneten Lüftungsdüsen sofort ins Auge. Der 10,1 Zoll große Bildschirm in der Mittelkonsole ist dem Fahrer zugeneigt. Das virtuelle Kombiinstrument und der Touchscreen in der Mittelkonsole sind serienmäßig an Bord. Auf Wunsch ist das „virtual cockpit“ in einer größeren Variante verfügbar – die digitalen Instrumente weisen optional eine Diagonale 12,3 Zoll auf. Der bündig in die Instrumententafel eingelassene Touchscreen bietet haptisches Feedback und lässt sich auch per Sprache steuern. Ab Mitte 2020 soll auch Amazons Sprachdienst "Alexa" für den A3 erhältlich sein. Positiv: Im Gegensatz zum Golf 8 setzt der Audi nicht komplett auf Touch- oder Sprachbedienung. Klimaanlage, Beleuchtung, Parkassistent oder Sitzheizung werden nach wie vor über „echte“ Knöpfe bedient.

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Das digitale Cockpit bietet in der Plus-Version Funktionen, wie die große Darstellung der Navigationskarte und drei verschiedene Ansichten, darunter eine Grafik mit sportlicher Optik. Auf Wunsch kommt ein Head-up-Display an Bord. Dank integrierter eSIM ist der Kompakte stets online, verfügt über einen WLAN-Hotspot (LTE) und kann Updates auch „over the air“ empfangen. In Sachen Vernetzung und Assistenzsysteme ist ebenfalls alles zu haben, was der MQB evo hergibt. Dazu zählen u.a. kabelloses Smartphone-Laden, Fernzugriff via App, Apple CarPlay und Android Auto (bald auch kabellos), teilautonomes Fahren bis 210 km/h, Echtzeit-Navi mit hochauflösender Google-Earth-3D-Ansicht oder Highend Soundsystem. Darüber hinaus kann die neue A3 Limousine mit der kostenlosen "MyAudi"-App und dem "Audi Connect"-Schlüssel per Android-Smartphone entriegelt und gestartet werden.

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Motoren

In Österreich startet die neue A3 Limousine – genau wie der Sportback - mit drei Motorisierungen. Los geht es mit einem 1.5 TFSI mit 150 PS sowie einem 2.0 TDI, der 116 PS oder 150 PS leistet. Die Anlauf-Motorisierungen fahren mit Frontantrieb vom Band. Als Kraftübertragung dient ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder die Siebengang S tronic (Doppelkupplungsgetriebe), deren Wählhebel – wie bei den Geschwistern - jetzt als kleiner Stummel (Shifter) ausgeführt ist. Kurz nach dem Marktstart erweitert Audi das Angebot sukzessive um weitere Motorisierungen, darunter elektrifizierte Antriebe und Versionen mit quattro-Antrieb. Hier lohnt ein Blick zu den anderen Konzernbrüdern. Für sie gibt es Benziner von 90 bis 190 PS – teils mit Mildhybrid (48 Volt) und einen 200 PS starken Diesel. Darüber hinaus wird es in der A3 Limousine einen 245 PS starken Plug-in-Hybridantrieb mit rund 60 km E-Reichweite geben. Der neue  S3 leistet 310 PS , der neue RS3 wird vom 400 PS starken Fünfzylinder des  RS Q3 (Sportback) befeuert.

Fahrwerk

Das Fahrwerk der neuen A3 Limousine – Vierlenker-Hinterachse erst ab 150 PS – soll ihn von den anderen Konzernmodellen abheben. Hier haben die Ingenieure viel Hirnschmalz in eine eigene Abstimmung investiert. Es ist eher sportlich ausgelegt, soll aber dennoch ausreichenden Fahrkomfort bieten. Auf Wunsch gibt es das Fahrwerk mit adaptiver Dämpferregelung, das gleichzeitig die Karosserie 10 Millimeter tiefer legt. Hier passt sich jeder Dämpfer permanent dem Straßenzustand, der Fahrsituation und der Einstellung im Fahrdynamiksystem Audi drive select an. Der Fahrer kann die Grundeinstellung der Dämpfer in den drei Modi comfort, auto und dynamic umschalten. Zudem stehen die bekannten Modi (comfort, auto, dynamic, efficiency und individual) zur Verfügung. Beim Sportfahrwerk – Serie in Verbindung mit S line Exterieur, sonst Option – liegt der Fokus verstärkt auf Dynamik. Aufgrund der strafferen Feder-Dämpfer-Abstimmung und der Tieferlegung um 15 Millimeter soll das Kompaktmodell hier einen besonders direkten Fahrbahnkontakt vermitteln.

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Verfügbarkeit und Preis

In Österreich startet der Vorverkauf für die neue A3 Limousine Ende April 2020. Die ersten Auslieferungen erfolgen im Sommer. Der 35 TFSI mit 110 kW (150 PS) kostet ab 30.650 Euro. Zum Vergleich: Für den identisch motorisierten Sportback verlangt Audi mindestens 28.900 Euro. Die Stufenheckversion ist also um 1.750 Euro teurer.

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